Am Wochenende haben die Messehallen in Hamburg gebrannt. Etwa 30 bis 50 Täter hatten nach Polizeiangaben vor dem Veranstaltungsgebäude mehrere Müllcontainer, Reifen und ein Motorrad in Brand gesetzt (SPIEGEL ONLINE).

Jetzt hat sich eine linksradikale Gruppe auf indymedia zu der Tat bekannt. Sie hätten "mit Reifen und Benzin Feuer gelegt" und eine Glasfront einer "intensiven Bearbeitung mit Hämmern, Farbe und Steinen unterzogen".

Die Feuerwehr konnte den Brand nach rund einer Viertelstunde löschen. Als die Einsatzkräfte eintrafen, waren die Brandstifter verschwunden. Sie hätten zuvor auf der Straße Nägel verstreut, sagte ein Sprecher.

Was soll der Mist?

In Hamburg finden demnächst internationale Politikgipfel statt: In eineinhalb Wochen ein Treffen der Außenminister der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), im Sommer der G-20-Gipfel.

  • Die OSZE ist ein Zusammenschluss westlicher Staaten und Ländern der ehemaligen Sowjetunion. Ihre Außenminister kommen am 8. und 9. Dezember nach Hamburg, 10.000 Polizisten sollen das Ereignis schützen (NDR).
  • Beim G-20-Gipfel kommen die Staats- und Regierungschefs der 20 größten Industrienationen zusammen. Er findet am 7. und 8. Juli in Hamburg statt (hamburg.de).

Die Linksradikalen wollen diese Ereignisse stören. In ihrem Bekennerschreiben steht: "Wir haben uns zu dieser Abrissinitiative entschieden, da wir die Messe, die sich als Messe zur Welt versteht, ebenso grundsätzlich ablehnen wie die dort geplanten Herrschaftstreffen."


Haha

Eine japanische Stadt fordert das Internet heraus – und muss jetzt eine Sauna-Achterbahn bauen

Beppu ist eine Stadt in Japan – und einer der bekanntesten Kurorte des Landes. Mehr als 3000 heiße Thermalquellen gibt es in Beppu, viele Touristen kommen gerne in die Stadt, um mal so richtig auszuspannen. (Japan Guide)

Doch jetzt bekommt Beppu eine neue Attraktion: einen "Spamusement Park", eine Mischung aus Saunalandschaft und Freizeitpark.