Bild: dpa/Peter Kneffel
Botschafter Becker, Gesandter für Afrika.

Boris Becker sieht die Welt positiv. Und hat immer einen Kalenderspruch parat: "Ich bin neugierig und lebensbejahend", sagte er kürzlich auf einer Veranstaltung in Hamburg. Trotz Trennung von seiner Ehefrau Lilly und privater Pleite sei alles ziemlich in Ordnung: "Ich bin froh, wo ich heute bin."

Der Optimismus könnte an einer Idee liegen, die Boris Becker hat, um einem Gerichtsverfahren zu entkommen – nämlich einfach Immunität einfordern.

In Großbritannien droht dem ehemaligen Tennisprofi ein Insolvenzverfahren. Becker war bereits im Juni 2017 von einem Konkursgericht in London wegen einiger unbeglichener Schulden für zahlungsunfähig erklärt worden. 

Die Entscheidung, das Verfahren gegen ihn einzuleiten, sei "sowohl ungerechtfertigt als auch ungerecht", klagte Becker nun. Er sei gar nicht insolvent.

Um diese "Farce" zu beenden, will sich Becker nun auf seine Immunität als Diplomat berufen. Diplomaten haben besondere Rechte und dürfen nicht einfach so belangt werden. (FAZ)

Wait. What? Boris Becker ist Diplomat?

Ja, er ist Sport- und Kulturattaché für die Zentralafrikanische Republik. Das allerdings erst seit April. Becker soll dem afrikanischen Land dabei helfen, Investoren zu finden – und mit seinem Namen werben. (Handelsblatt

Ob dieser Versuch reicht, wird sich zeigen. 

Hauptsache positiv bleiben:


Today

Trump salutiert vor nordkoreanischem General, jetzt gibt's Streit
Tag 511

Nach vielen Jahrzehnten erbitterter Feindschaft haben sich die USA und Nordkorea erstmals wieder getroffen – und auf eine umfassende atomare Abrüstung geeinigt. US-Präsident Donald Trump war am Dienstag mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un in Singapur zusammengekommen. (bento)

Beide Staatschefs haben sich prächtig verstanden, Menschenrechtsverletzungen waren kein Thema. Trump zeigte lieber ein skurriles Propagandavideo, mit dem er Kim beeindrucken wollte (bento). In den USA wird der Gipfel als wichtiges Zeichen der Annäherung gesehen.

Doch nun taucht ein Video auf, das bei Trump daheim auf Kritik stößt: Er salutiert vor einem nordkoreanischen General.