Bild: Tim Bradbury/Getty Images
Drei Fragen, drei Antworten

In der Redaktion der Tageszeitung "The Boston Globe" sind am Abend mehrere Bombendrohungen eingegangen. Das berichten "Axios" und "The Hill". Die Drohungen beziehen sich auf die Kampagne, die das Blatt mit vielen weiteren Zeitungen und TV-Sendern gegen Präsident Donald Trump initiiert hat.

Wie ernst waren die Drohungen?

Die Polizei habe die Drohungen nicht zu ernst genommen, aber dennoch die Sicherheitsvorkehrungen erhöht, berichten "Axios" und "The Hill". 

Was war der Auslöser?

Der Verlag des Boston Globe hatte dazu aufgerufen, eine Kampagne gegen Trumps Medienpolitik zu unterstützen. Trump hatte in den letzten Monaten die Medien immer wieder als "Feinde des Volkes" bezeichnet. Unter dem #freepress schlossen sich über 300 Zeitungen, TV- und Radiosender zusammen. Alle kritisierten den US-Präsidenten für seinen Umgang mit den Medien (bento).

Wie reagierte Trump?

Der US-Präsident äußerte sich via Twitter zu der Kampagne gegen ihn und nannte die Medien "Oppositionspartei". Er stehe zu einer freien Presse, aber diese nutze ihre Freiheit aber, um Fake News zu verbreiten, verfolge eigene Interessen und würde Menschen angreifen.


Queer

Queere Geflüchtete über Interviews beim Bamf: "Aus schwul wurde Schwuchtel"
Drei Betroffene erzählen.

"Weder Ihr Gang, Ihr Gehabe oder Ihre Bekleidung haben auch nur annähernd darauf hingedeutet, dass Sie homosexuell sein könnten" – mit dieser Begründung lehnten das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl in Österreich kürzlich den Asylantrag eines 18-jährigen Afghanen ab, weil er nicht schwul sei. Der Fall machte weltweit Schlagzeilen, weil er so absurd ist und unverblümt mit schwulenfeindlichen Klischees spielt. (bento)