Was ist passiert?

Die sächsische AfD bekommt deutlich weniger Geld. Einige Großspender sind abgesprungen nachdem der Thüringer AfD-Vorsitzenden Björn Höcke seine umstrittene Holocaust-Rede gehalten hat. "Insgesamt kostet uns diese Veranstaltung deutlich über 100 000 Euro", sagte Generalsekretär Uwe Wurlitzer bereits am Dienstagabend. (Lausitzer Rundschau)

Was hatte Höcke noch einmal gesagt?
  • In Bezug auf den Holocaust generell hatte er eine "erinnerungspolitische Wende um 180 Grad" gefordert.
  • In Bezug auf das Holocaust-Mahnmal in Berlin sagte er: "Wir Deutschen, also unser Volk, sind das einzige Volk der Welt, das sich ein Denkmal der Schande in das Herz seiner Hauptstadt gepflanzt hat."
  • Später verteidigte sich Höcke: "Schuldbewusstsein allein kann keine gesunde Identität stiften, sondern nur eine gebrochene." Die Kritik an seinen Aussagen blieb trotzdem bestehen. Derzeit läuft gegen Höcke ein Ausschlussverfahren aus der Partei.

Was bedeutet das für die AfD Sachsen?

Das Geld wird der Partei vor allem für den Bundestagswahlkampf fehlen. Firmen, die seine Partei bislang unterstützt hätten, sähen nach der Höcke-Rede einen "klaren Rechtsruck" und wollten dabei nicht mehr mitmachen, sagte Sachsens AfD-Schatzmeister Carsten Hütter. Der Wahlkampf müsse völlig überarbeitet werden (SPIEGEL ONLINE).


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