Die digitale Währung Bitcoin hat bei einigen Börsen eine neue Höchstmarke geknackt. Ein Bitcoin ist rund 10.000 Dollar wert. Anfang des Jahres lag der Wert gerade mal bei 1000 Dollar. Experten warnen, es könnte sich um eine Spekulationsblase handeln. (Computerbase)

Warum ist Bitcoin so spekulativ?

Die Währung wird von keinem Staat und keiner Behörde kontrolliert. In der Vergangenheit gab es mehrmals schon extreme Kursschwankungen und damit auch Verluste für die Anleger. Einige hatten aber auch Glück.

  • Der Chef der Bank JP Morgan, Jamie Dimon, warnt: Staaten würden es letztlich nicht hinnehmen, dass eine Währung ohne ihre Kontrolle existiere. (Axios)
  • Der hohe Stromverbrauch für die Aufrechterhaltung des Bitcoin-Netzwerks nährt Zweifel an der langfristigen Zukunft von Bitcoin. Schon jetzt verbraucht Bitcoin so viel Strom wie die Slowakei. (Der Standard)
Wir haben Menschen gefragt, warum sie in Bitcoin investieren?

Warum ist der Kurs gerade jetzt so hoch?

Vermutlich trieb auch diese Nachricht den Kurs in die Höhe: Die Chicagoer Terminbörse hatte am 31. Oktober angekündigt, dass dort ab Dezember Bitcoin-Futures gehandelt werde. "Die Legitimität, die der Bitcoin dadurch als handelbares Asset erhält, ist sehr wichtig. Der Marktwert von Bitcoin übersteigt jetzt den von IBM, Disney oder McDonald's", sagte Neil Wilson. Er ist Senior Market Analyst bei ETX Capital.

Was ist ein Bitcoin genau?

Bitcoin ist eine digitale Währung, die bereits vor zehn Jahren entstanden ist. Man nennt sie auch Kryptowährung. Mit Bitcoin kann man im Internet bezahlen, es aber auch in reales Geld umtauschen.

Das Interesse an Bitcoin wächst, sowohl bei institutionellen Anlegern als auch bei Privatnutzern. Plattformen, auf denen sich Dollar oder Euro in Bitcoin tauschen lassen, sehen einen starken Nutzeranstieg. Sie alle hoffen, vom extremen Kursanstieg zu profitieren.


Gerechtigkeit

Justin Trudeau entschuldigt sich für Diskriminierung

Er hatte Tränen in den Augen, als er sagte: 

"Im Namen der Regierung, des Parlaments und des kanadischen Volkes: Wir haben Fehler gemacht. Es tut uns leid. Wir werden niemals zulassen, dass so etwas noch einmal passiert."