Bild: Julian/Kripsy Döner, Pixabay; Montage: bento

Eine Wohnung hat Andreas nicht. Er wohnt unter einer Brücke im Bielefelder Westen.

Erdal Kolcu, der Betreiber von Krispy Kebab, kennt Andreas und sein Schicksal – und hatte nun eine liebevolle Idee: Er schenkte Andreas eine Flatrate, mit der er ein Jahr lang kostenlos Döner essen kann. 

Wie kam es dazu?

Eigentlich plante Kolcu eine Werbeaktion. Bei einer Schnitzeljagd sollten seine Kunden die Chance bekommen, eine versteckte Goldkarte zu finden, mit der sie ein Jahr hätten bei ihm gratis essen können.

Ein Traum für jeden Döner-Liebhaber.

Doch Erdal Kolcu entschied sich anders – zwar auch für eine öffentlichkeitswirksame Aktion, aber mit sozialem Anstrich. Statt einem Kunden schenkte er die Goldkarte dem obdachlosen Andreas.

Auf Facebook schreibt Erdal Kolcu:

Andreas hat die Krispy - Goldcard ( Ein Jahr lang Krispy Kebab kostenlos ) gewonnen 🏆 Eigentlich wollten wir eine...

Posted by Krispy Kebab - Der Döner aus Berlin - on Freitag, 13. Oktober 2017

Er hofft nun, dass andere gastronomische Betriebe seinem Beispiel folgen und an jene Menschen denken, die arm und ohne Zuhause sind. Der Neuen Westfälischen sagte er: "Eine Mahlzeit am Tag zu verschenken, das kann man sich doch ohne weiteres leisten, denke ich."

Denn mit Sicherheit gibt es in Bielefeld noch mehr Obdachlose wie Andreas, die nur selten eine warme Mahlzeit bekommen. Über eine Döner-Flatrate würden sie sich bestimmt auch freuen. Vielleicht sogar eine, die nicht nur einer einzelnen Person hilft.

Für seine Aktion erntete Erdal Kolcu jedenfalls viel Lob. 

Sein Posting wurde mehr als 3000 Mal mit "Gefällt mir" markiert. Die Kommentarspalten auf seiner Facebook-Seite waren voll mit positiven Reaktionen.

Auch interessant: Wie Obdachlose auf ihre Stadt blicken.


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Ein Air-Berlin-Pilot drehte eine Ehrenrunde zum Abschied. Jetzt wurde er suspendiert

Es war die letzte Air-Berlin-Maschine aus den USA nach Düsseldorf. Die anschließende Landung am Montagmorgen wollten der Pilot und seine Crew zu einem besonderen Moment machen. Statt normal zu landen, startete der Pilot erst noch einmal durch und flog ein spektakuläres Manöver. 

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