Bild: dpa/Paul Zinken
Vier Fakten zum "Chuck Norris unter den Dienstwagen".

Die Sachsen haben schon einen – nun ziehen die Berliner nach. Die Polizei Berlin hat sich einen Polizeipanzer vom Typ Survivor angeschafft. Er soll im Einsatz gegen Terroristen helfen. Am Mittwoch wurde das Fahrzeug vorgestellt. (Berliner Morgenpost)

Das kann der Panzer:

  1. Das Spezialfahrzeug besitzt eine High-Tech-Ausrüstung. Es ist gegen Schüsse aus Schnellfeuerwaffen gepanzert, zum Teil vergittert und hat geschützte Reifen.
  2. Der Wagen kann "diskret auf wechselnde Bedrohungslagen angepasst werden und ist serienmäßig mit einer Schutzbelüftungsanlage gegen atomare, biologische und chemische Kampfstoffe ausgestattet", so der Hersteller Rheinmetall.
  3. Zur Ausrüstung gehören auch Suchscheinwerfer, eine Seilwinde und Räumschilder. Und eine Selbstreinigungsanlage.
  4. Kostenpunkt: etwas mehr als eine Million Euro.

Warum braucht die Polizei Berlin den Panzer?

Um zu Schützen. Der Panzerwagen ist Teil eines großen Pakets von neuen Waffen und neuer Technik für die Berliner Polizei. Es wurde nach dem islamistischen Terroranschlag im Dezember 2016 auf dem Berliner Breitscheidplatz beschlossen.

Insgesamt ist das Paket mehr als 40 Millionen Euro schwer. Es gibt neue Dienstpistolen, Maschinenpistolen, Sturmgewehre, Schutzwesten, Helme, Computertablets, moderne Funkausrüstungen und Autos.

Im Gegensatz zur sächsischen Polizei hat die Berliner Variante aber keinen Schützenturm, sondern nur eine Lautsprecheranlage. Die Polizeipräsidentin betonte bei der Vorstellung, dass man bewusst auf den defensiven Charakter des Fahrzeuges gesetzt habe.

Auf Twitter sieht die Vorstellung aber ein bisschen weniger defensiv aus:



Today

AfD gibt zweite Großspende zu, findet aber alles "korrekt"
Erst aus der Schweiz, nun aus Belgien.

Die AfD trat einst mit dem Versprechen an, die "Altparteien" und ihre angeblichen Umtriebigkeiten abzulösen. Postengeschacher, Klüngelei und Spendensumpf soll es bei der "Alternative" nicht geben.

Jetzt scheitert die AfD an ihren eigenen Maßstäben – und steckt mitten in einer eigenen Spendenaffäre.

Am Sonntag war bekannt geworden, dass der Kreisverband von AfD-Chefin Alice Weidel im Bundestagswahlkampf umgerechnet rund 130.000 Euro aus der Schweiz erhalten hatte. Das Geld war mit dem Vermerk "Wahlkampfspende Alice Weidel" versehen. 

Eine Pharmafirma aus der Schweiz soll die Überweisung "treuhänderisch für einen Geschäftsfreund" getätigt haben. Im Frühjahr hatte der Verband die Spende zurückgezahlt, nachdem er an der Rechtmäßigkeit gezweifelt hat. (bento)