Bild: Aldi Nord

Es herrscht Wohnungsmangel in deutschen Großstädten und kreative Lösungen sind gefragt. Nicht nur die Politik und Immobilienwirtschaft machen sich darüber Gedanken. Auch Aldi Nord will Abhilfe schaffen.

Statt der Flachbauten, in denen die Filialen sonst zu finden sind, baut das Unternehmen künftig mehrgeschossige Häuser inklusive Mietwohnungen.

Die Idee des Discounters: Unten einkaufen, oben wohnen. 

In Berlin sollen so in den nächsten fünf bis sieben Jahren 2000 Wohnungen entstehen, immer in Kombination mit Filialen des Lebensmittelhändlers. (manager magazin)

Der Hintergrund: Auf diese Weise erhält der Discounter eher eine Baugenehmigung. 

Der Berliner Senat möchte den Platz, den eine einstöckige Filiale des Lebensmittelhändlers einnimmt, künftig lieber für Wohnraum nutzen. Deshalb ist die Chance für Aldi Nord größer, neue Geschäfte bauen zu dürfen, wenn gleichzeitig Wohnungen errichtet werden. (Hamburger Abendblatt) 

Das könnte auch wirtschaftlich lukrativ sein, denn: Wer über Aldi wohnt, geht auch dort einkaufen. 

In den Berliner Stadtteilen Lichtenberg und in Neukölln sollen die Bauarbeiten für den ersten Komplex bereits begonnen haben, Schwester Aldi Süd arbeitet in der baden-württembergischen Stadt Tübingen an einem ähnlichen Konzept. (Faz

Auch in Hamburg soll es ein ähnliches Bauvorhaben geben. (SPIEGEL ONLINE)

Doch das Essener Unternehmen ist mit dieser Idee nicht alleine: Konkurrierende Unternehmen wie LIDL, die Tengelmann-Gruppe oder Rewe vermieten ebenfalls die Wohnungen über ihren Filialen weiter. (manager magazin / Faz)

In Köln kannst du bei Aldi auch im Bistro speisen: 


Today

Die Formel 1 schafft ihre Nummernmädchen ab
Einer der dümmsten Kommentare kam von Sebastian Vettel.

Männer erbringen sportliche Höchstleistung, die Frauen erwarten sie in knappen Shorts und lächeln bewundernd. So kennt man die Formel 1

Damit soll jetzt Schluss sein. Der Rennsport schafft seine Nummernmädchen – auf Englisch "Grid Girls" – ab. Das sind jene Frauen, die während eines Wettkampfs rund um die Rennstrecke als Hostessen arbeiten. Sie halten Schilder mit der Startnummer eines Piloten, werben für Sponsoren und sind dabei meist eher leicht bekleidet. Nach den Rennen stehen sie den Siegern Spalier.