Bild: dpa / Bernd Settnik
Kosten: rund 500.000 Euro

Eigentlich sollte der Flughafen Berlin Brandenburg im Jahr 2012 eröffnen. Das hat nicht geklappt. Neuer Termin: eventuell möglicherweise vielleicht schon Herbst 2020. Seit sechs Jahren sind im nicht-eröffneten Flughafen rund 750 Monitore ans Stromnetz angeschlossen.

Bei den meisten Geräten ist nun die Lebensdauer abgelaufen. 100 der Monitore sollen noch funktionieren. Sie gehen an die alten Flughäfen Tegel und Schönefeld. Die übrigen werden entsorgt. Die Operation kostet rund eine halbe Million Euro. (Berliner Morgenpost)

Falls sich wer Hoffnung gemacht hat: Für den Privatgebrauch taugen die Displays nicht. Flughafensprecher Stefan Hönemann: "Sie haben auf ihrer Rückseite andere Anschlüsse, arbeiten mit anderer Software und besitzen keine eigene Stromversorgung."

Angesichts aufwendiger Umbaumaßnahmen beim Brandschutz fällt der ärgerliche Austausch kaum ins Gewicht: Ursprünglich sollte der Flughafen zwei Milliarden Euro kosten. Daraus sind mittlerweile 7,3 Milliarden Euro geworden. (SPIEGEL ONLINE)


Gerechtigkeit

So deutlich kritisieren Grüne, Linke und AfD die Bundeswehr-Pläne der Regierung
Es geht um neue Einsätze in Irak und Afghanistan.

Die neue Regierung schafft gleich zur ersten Bundestagssitzung nach ihrer Vereidigung Tatsachen. Am Donnerstag hat sie Anträge zur Verlängerung und Ausweitung mehrerer Bundeswehr-Einsätze vorgelegt. 

Es geht unter anderem um die Mandate für Afghanistan, den Südsudan und den Einsatz gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) im Irak und in Syrien. Die Große Koalition gilt als Befürworter dieser Einsätze. Es gilt als sicher, dass die Mandate daher im Bundestag durchgewinkt werden.

Bei der ersten Vorstellung gab es allerdings deutliche Kritik von Linken, Grünen und der AfD.