Bild: Imago/Metodi Popow

Ein Ausbilder soll in einem bayerischen Aus- und Fortbildungszentrum für Kaminkehrer zusammen mit Schülern Nazi-Parolen gebrüllt haben. 

Die Situation soll bereits im Januar passiert sein. In einem Freizeitraum des Zentrums habe der Ausbilder zusammen mit Schülern eine kleine Party gefeiert. Zusammen mit teils minderjährigen Auszubildenden habe er dort Bier getrunken und geraucht. (Bayerischer Rundfunk)

In einem Video von dem Abend sind deutlich Dialoge mit rechtsextremen Aussagen zu hören:

"Kamerad, woher bist du?"
"Oberfranken."
"Was sagt uns das? Ein Volk, ein Reich …"
"... ein Führer! Sieg heil! Sieg heil!"

In anderen Szenen imitiert er Hitler oder erzählt antisemitische und homophobe Witze. Außerdem stimmt er das Horst-Wessel-Lied an – die verbotene Parteihymne der NSDAP

Die Leiter des Zentrums reagieren schockiert. Der Ausbilder wurde suspendiert und bei der Polizei angezeigt. Selbst will er sich zu den Vorwürfen nicht äußern und lässt über seinen Anwalt erklären, dass er sich "von dem Vorfall distanziere und keine Sympathie gegenüber rechtem Gedankengut hege".


Grün

Diese Kuh ist dem Schlachter entkommen und versteckt sich seither im Wald

Hermien ist eine Kuh. Eine freiheitsliebende Kuh, die dem Tod knapp entkommen ist: Das Tier sollte im Dezember in einem Schlachtbetrieb in den Niederlanden getötet werden – konnte aber fliehen. 

Mittlerweile versteckt sich Hermien seit mehr als sechs Wochen im Wald – und kann nicht wieder eingefangen werden.

Die Kuh soll entkommen sein, als sie auf einen Lastwagen verladen werden sollte, der mehrere Tiere zum Schlachter fuhr (NL Times).