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Kruzifix noch einmal!

Ja, Kruzifix noch einmal! Die Meldung klingt wie aus einem anderen Jahrhundert, aber wurde tatsächlich am Dienstag so vom Landeskabinett in Bayern beschlossen: Ab dem 1. Juni dieses Jahres soll in jeder staatlichen Behörde ein Kreuz hängen. (Bayerischer Rundfunk)

Auch der Ort steht fest: Im Eingangsbereich – und nicht direkt in Amts- und Klassenzimmern.

Genau heißt es:

"Im Eingangsbereich eines jeden Dienstgebäudes im Freistaat ist als Ausdruck der geschichtlichen und kulturellen Prägung Bayerns deutlich wahrnehmbar ein Kreuz als sichtbares Bekenntnis zu den Grundwerten der Rechts- und Gesellschaftsordnung in Bayern und Deutschland anzubringen", teilte die Staatskanzlei nach einer Kabinettssitzung mit. 

Warum gerade jetzt?

Die konservative CSU setzt in Sachen Wählergewinnung auf Traditionen und gibt sich derzeit nicht gerade aufgeschlossen – vor allem anderen Religionen gegenüber. "Der Islam gehört nicht zu Deutschland" – mit diesem Satz haben CSU-Politiker  in den vergangenen Wochen immer wieder provoziert. (SPIEGEL ONLINE

  • Ministerpräsident Markus Söder hält das Kreuz für ein grundlegendes Symbol der kulturellen Identität christlich-abendländischer Prägung.
  • Auch Bayerns Innenminister Joachim Herrmann sagte: "Das ist ein klares Signal für die christliche Tradition." Dadurch, dass das Kreuz im Eingangsbereich aufgehängt werden soll, gäbe es nicht die Diskussionen, wie sie etwa bei Klassenzimmern geführt wurden, weil sich im Eingangsbereich niemand den ganzen Tag "unter einem Kreuz aufhalten müsse, der das nicht wolle".

Gerechtigkeit

Trump wollte Gäste eigentlich mit Burgern empfangen, tischte nun aber dick auf
Wenn Macron kommt...

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ist zum Staatsbesuch bei US-Präsident Donald Trump in Washington. Sein Gastgeschenk an Trump hat er bereits überreicht: eine Eiche aus Frankreich. (bento)

Nun steht auch ein Diner aus – und das fällt pompös aus. First Lady Melania Trump hat das gesamte Weiße Haus umdekoriert, die Vorbereitungen haben angeblich Monate gedauert.

Der ganze Aufwand passt nicht ganz zu Trumps eigenen Aussagen – denn seiner Meinung nach solle es für Staatsgäste eigentlich Fertig-Burger geben.