Bild: Nyein Chan Naing/EPA/dpa

Nur noch etwas über eine Woche bleibt Barack Obama das Staatsoberhaupt der USA. In einem Interview mit dem Sender ABC hat er nun nochmals an seinen Nachfolger Donald Trump appelliert, den Job als US-Präsident ernst zu nehmen:

Man könne das Weiße Haus nicht wie ein Familienunternehmen managen, sagte Obama. Er habe bereits versucht, dem Immobilienmogul dies in ihren Gesprächen zu vermitteln. (Zeit Online)

Auszüge aus dem Interview:
Noch mehr Ratschläge von Obama an Trump:
  • Es gebe einen Unterschied zwischen Regierungsarbeit und Wahlkampf, sagte Obama. Er habe das Gefühl, dass Trump vieles noch nicht ausgiebig durchdacht habe.
  • "Was er erkennen muss, ist, dass du, sobald du dieses Büro (Oval Office) betrittst, nachdem du vereidigt worden bist, die Verantwortung über die größte Organisation der Welt hast."
  • Von dem Tag an, an dem Trump Präsident werde, "gibt es Welthauptstädte und Finanzmärkte und Leute rund um die Welt, die wirklich ernst nehmen, was er sagt".
  • Obama forderte von Trump mehr Demut. Der Job verlange vom Amtsinhaber auch zu wissen, was man nicht wisse. Man müsse Respekt vor den Institutionen haben und sei auf ein starkes Team um sich herum angewiesen.

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Ryan Gosling hat gewonnen – und was du sonst über die Golden Globes wissen solltest
"La La Land"...

...hat bei den Golden Globes die meisten Preise gewonnen. Mit insgesamt sieben Trophäen stellte der Film einen neuen Rekord auf – noch nie zuvor war ein Film bei der Verleihung erfolgreicher.

Ryan Gosling und Emma Stone bekamen einen Preis für ihre Leistung in den Hauptrollen. Der Film – eine Hommage an das goldene Zeitalter des Musicals – siegte außerdem in den Kategorien: "Bestes Musical/Komödie", "Beste Regie", "Bestes Drehbuch", "Bester Song" und "Beste Filmmusik". (SPIEGEL ONLINE)