Und sie hat allen Grund zur Freude.

Barack Obama ist bekannt dafür, sich gut in Szene zu setzen. Doch jetzt stiehlt dem US-Präsidenten ausgerechnet eine 106-Jährige die Show: Virginia McLaurin, zu Besuch im Weißen Haus.

Der Besuch von McLaurin fand im Rahmen eines "Black History Month" im Weißen Haus statt. Den ganzen Februar über finden Veranstaltungen statt, die das afro-amerikanische Erbe der USA würdigen.

Im Video freut sich McLaurin so sehr, Obama zu treffen, dass sie spontan mit Tanzen beginnt. "Ein schwarzer Präsident!", ruft sie erfreut aus. McLaurin hatte sich erstmals 2014 gewünscht, Obama kennenzulernen. Später half sie noch einmal mit einem YouTube-Video nach:

Sie habe bereits so viele Präsidenten kommen und gehen sehen, sagt sie. Aber dass tatsächlich eines Tages ein schwarzer Präsident ins Amt kommen würde, konnte sie kaum glauben.

"Feel good"-Video gegen Rassismus

Für Obama ist ein solcher Besuch – und die Dokumentation im Video – natürlich gute Publicity. Die USA diskutieren über Polizeigewalt gegen Schwarze, Donald Trump mischt den Wahlkampf mit rassistischen Äußerungen auf. Ein wenig "feel good" im Sinne der Gleichstellung kann da nicht schaden: Allein in den ersten sechs Stunden erreichte das Video auf dem Facebook-Auftritt des Weißen Hauses bereits 11,5 Millionen Menschen.

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