Bild: Patrick Seeger/dpa
Zwei Fragen und zwei Antworten

Was ist passiert?

Die CDU in Baden-Württemberg hat sich am Samstag auf einem Landesparteitag in Rust für ein allgemeines Burkaverbot ausgesprochen. Der Antrag stammt von der Jungen Union.

Die Frage um die Vollverschleierung innerhalb der CDU ist nicht neu. Immer wieder hat die CDU über ein Burkaverbot diskutiert. (SPIEGEL ONLINE)    

Außerdem möchte die Mehrheit der Partei nicht mit dem Islam-Dachverband Ditib kooperieren. Der Verband koordiniert religiöse, soziale und kulturelle Tätigkeiten der angeschlossenen Moscheegemeinschaften in Deutschland. (Ditib)

Innerhalb der grün-schwarzen Landesregierung gibt es unterschiedliche Meinungen darüber, ob Ditib in die Erteilung islamischen Religionsunterricht miteinbezogen werden sollte. Ministerpräsident Winfried Kretschmer (GRÜNE) spricht sich für die Zusammenarbeit mit Ditib aus, obwohl es in letzter Zeit wegen des Einflusses der türkischen Behörden oft Kritik an ihr gab. (Süddeutsche)

Hat sich die CDU nicht erst gegen ein Burkaverbot ausgesprochen?

Ja, im Februar hatte der Vorschlag der AfD ein Burkaverbot in Deutschland einzuführen für eine lebhafte Debatte im Bundestag gesorgt. Daraufhin hatte unterandrem der 25-jährige CDU-Abgeordnete Philipp Amthor den AfD-Antrag in einer wütenden Rede bloßgestellt. (bento)

Und auch im Herbst 2016 hatte die Mehrheit der CDU im Landtag noch gegen einen Antrag der AfD gestimmt. (Südkurier)

Wie viele Burka-Trägerinnen gibt es überhaupt in Deutschland?

Wie unsere Recherchen ergaben, ist die Zahl verschwindend gering. 

Mit Material von dpa



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