Sie ist die Politikerin mit türkischen Eltern, die Alexander Gauland in Anatolien "entsorgen" wollte: Aydan Özoguz hat ihren Wahlkreis in Hamburg gewonnen.

Aydan Özoguz, SPD-Politikerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, hat ihren Wahlkreis gewonnen. In Hamburg-Wandsbek bekam sie 34,6 Prozent der Erststimmen. CDU-Kandidat Eckard Hans Uwe Graage kam auf 29,8 Prozent der Stimmen.

Alexander Gauland, einer der beiden Spitzenkandidaten der AfD, konnte seinen Wahlkreis in Brandenburg nicht gewinnen. In Frankfurt-Oder-Spree gewann stattdessen CDU-Kandidat Martin Patzelt mit 27,1 Prozent der Erststimmen. Gauland kam auf 22 Prozent und zeigte sich darüber enttäuscht. (Märkische Oderzeitung)

Özoguz hatte in einem Meinungsbeitrag für den Berliner "Tagesspiegel" geschrieben, es gebe außer der Sprache keine spezifische deutsche Kultur. Deutschland sei vielfältig und kompliziert, die Geschichte sei geprägt durch regionale Kulturen und Einwanderung. Dafür wurde Özoguz kritisiert – und von der AfD offen angefeindet und gipfelte in Gaulands"Entsorgungs"-Ausruf.

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