Bild: dpa/AP/Amy Sussman
"Lieber Tim, die letzten Tage habe ich darauf gewartet aufzuwachen. Ich habe darauf gewartet, dass mir jemand sagt, dass das ein dummer Witz ist, ein schlimmes Missverständnis. Mir wird langsam klar, dass ich dich nie wiedersehen werde."

So beginnt der emotionale Brief, den die Freundin des verstorbenen DJs Avicii auf Instagram gepostet hat. Avicii, der mit bürgerlichem Namen Tim Bergling hieß, war offenbar bis zuletzt mit dem Model Tereza Kacerova zusammen. 

Sie beschreibt den Schockzustand, in dem sie sich, nach der Nachricht zu seinem Tod, tagelang befand: 

"Es machte einfach keinen Sinn," schreibt sie in dem Posting und erzählt von der schrecklichen Traurigkeit, die sie seitdem empfindet:

"Ich wache nicht mehr mit deinem Kopf auf meiner Brust und Lukas auf meiner Schulter auf. Stattdessen wache ich jeden Morgen schlaflos auf. Voller Angst und mit einem rasenden Herzen. Versucht es doppelt so schnell für uns beide zu schlagen?"

Berglng und Kacerova hielten ihre Beziehung vor der Öffentlichkeit geheim. Auf ihrem Instagram-Profil lassen sich dennoch viele Bilder der beiden finden – im Urlaub oder auf der Couch, auch zusammen mit Kacerovas Sohn. 

"Mein Herz schmerzt bei dem Gedanken, dass ich deine Berührungen nie wieder spüren kann und dein Lachen nie wieder hören kann. Wenn ich morgens aufwache, werde ich nie wieder unsere ineinander verschlungenen Hände sehen. Ich werde diesen wunderschönen Mund nie wieder küssen."

Hier kannst du den ganzen Brief nachlesen:

Avicii wurde am 20. April 2018 im Oman tot aufgefunden. Er wurde 28 Jahre alt (bento). 

In der Vergangenheit hatte er unter anderem an einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse gelitten. Diese Probleme hingen wohl mit exzessiven Alkoholkonsum zusammen. 2014 wurden ihm sein Blinddarm und seine Gallenblase entfernt.

Avicii hatte nach gesundheitlichen Problemen 2016 mit Live-Auftritten aufgehört, aber immer noch Musik im Studio gemacht. Seine letzte EP, Avīci, kam im August 2017 heraus. Mit dem Song "Hey Brother" landete er in mehr als 20 Ländern auf Platz 1 der Charts.


Gerechtigkeit

Trump will so dringend seine Mauer, dass er nun dem Kongress droht
Tag 464.

US-Präsident Donald Trump hat die Mauer versprochen – also muss sie auch zu jedem Preis kommen. 1,6 Milliarden Dollar stünden bereits zur Verfügung, um den Schutzwall an der Grenze zu Mexiko zu bauen. Das sagte Trump nun auf einer Wahlkampfveranstaltung in Michigan. (SPIEGEL ONLINE)

Das Problem: Trump will ganze 25 Milliarden Dollar für den Mauerbau. Also noch mal mehr als 23 Milliarden Dollar extra. Der US-Kongress, der über den Finanzhaushalt entscheidet, gewährt diese Summe nicht. 

Also droht Trump nun: Wenn er nicht bekommt, was er will, dann gibt es halt einen Regierungsstillstand.