Bild: Roni Rekomaa/Lehtikuva/dpa
Zwei Fragen, Zwei Antworten zum neuen Song

Avicii-Manager Carl Falk arbeitet an einem neuen Song, den der verstorbene DJ mit Coldplay-Sänger Chris Martin aufgenommen hatte. Das gab er in einem später wieder gelöschten Instagram-Beitrag bekannt.

Eine Demo-Version des Songs "Heaven" kann man bereist auf YouTube hören.

Warum bringt sein Manager den Song raus?

"Gestern war ein seltsamer und emotionaler Tag, an dem ich irgendwie versucht habe, diese Lieder fertig zu kriegen", schrieb Falk auf Instagram. "Es ist nicht dasselbe, zu produzieren, ohne dass du an meiner Seite bist. Ich vermisse es, wie du mir über die Schulter schaust und jede Kleinigkeit, jedes Detail in dem Song anzweifelst". 

Wird es das letzte Lied von Avicii?

"Heaven" dürfte nicht das letzte musikalische Zeichen von Avicii bleiben. Laut der schwedischen Tageszeitung "Aftonbladet" hinterließ der Künstler rund 200 unveröffentlichte Songs oder Fragmente. 

Avicii, mit bürgerlichem Namen Tim Berglingzählte zu den erfolgreichsten DJs der Welt. Der Durchbruch gelang ihm 2011 mit "Levels". 2012 und 2013 schaffte er es im Ranking des "DJ Magazine" jeweils auf den dritten Platz der besten DJs. Er arbeitete unter anderem mit Madonna, Coldplay und David Guetta zusammen. Vor allem in der Szene der elektronischen Tanzmusik galt er als einflussreich. 2013 landete er mit "Wake Me Up" einen Welthit. Es ist der Song mit den zweitmeisten Downloads überhaupt in Deutschland.

Dieser Text ist zuerst auf SPIEGEL ONLINE erschienen.


Sport

Würdest du erkennen, wenn jemand ertrinkt?
Dieses Video zeigt dir, worauf du achten musst

2016 ertranken in Deutschland 537 Menschen. Vor allem ältere Menschen und Kinder sind gefährdet. Bei Kindern unter 15 Jahren ist das Ertrinken sogar die zweithäufigste Unfall-Todesursache. In vielen Fällen waren die Eltern dabei nicht mal 20 Meter entfernt – und haben es nicht gemerkt. (Ostsee24)

Das liegt an mangelnder Aufklärung und daran, dass Film und Fernsehen ein falsches Bild von Ertrinkenden vermitteln. Denn anders als bei "Baywatch" rufen Ertrinkende selten um Hilfe. Achim Wiese vom DLRG sagt zu bento: "In der Regel ertrinkt man leise."