Bild: Maja Hitij/Getty Images
443 Stimmen waren entscheidend.

Das hätte auch schief gehen können für Armin Laschet. Nachdem um 18 Uhr die ersten Prognosen veröffentlicht wurden, ließ sich der CDU-Spitzenkandidat in NRW ausgiebig feiern. Aber beinahe hätte er seinen Wunsch, der zukünftige Ministerpräsident des Bundeslandes mit den meisten Einwohnern zu werden, vergessen können.

Denn in seinem Wahlkreis Aachen lieferte er sich ein enges Rennen mit SPD-Kandidatin Daniela Jansen um das Direktmandat. Eine Niederlage hätte für Laschet weitreichende Folgen gehabt: Denn in Nordrhein-Westfalen kann nur Ministerpräsident werden, wer auch ein Landtagsmandat besitzt. Das ist in keinem anderen Bundesland so.

Bis kurz nach Mitternacht blieb es spannend. Doch dann konnte Laschet sich so richtig freuen. Nach Auszählung aller Stimmen entfielen auf ihn 35,8 Prozent und auf die SPD-Kandidatin Daniela Jansen 34,9 Prozent – ein Unterschied von gerade einmal 443 Stimmen (Wahlergebnisse Aachen). 

Was wäre bei einer Niederlage passiert?

Dann hätte immer noch ein direkt gewählter CDU-Abgeordneter auf sein Mandat im Landtag verzichten können und Laschet wäre nachgerückt. Das wäre für ihn allerdings eine herbe Niederlage gewesen. (Rheinische Post)

Die SPD hatte diese Taktik übrigens vor fünf Jahren genutzt, um ihren Fraktionschef Nobert Römer ins Parlament zu bringen.


Food

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