Bild: dpa/Julia Wäschenbach
Die drei wichtigsten Informationen

Während viele den Klimawandel leugnen, macht er sich immer wieder bemerkbar. 2017 war das drittwärmste Jahr seit Messbeginn (bento) und auch dieses Jahr steht dem vergangenen in nichts nach. Wie stark die Hitzewelle wirklich ist, zeigt die neueste Entwicklung in der Arktis.

Was ist passiert?

  • Wie "The Guardian" berichtet, beginnt das älteste und dickste Meereis in der Arktis aufzubrechen. 
  • Das Phänomen wurde bisher nicht beobachtet, ist jetzt wegen der Hitze aber bereits zweimal aufgetreten.
  • Normalerweise ist das Meer vor der Nordküste Grönlands so gefroren, dass es bis vor Kurzem noch als "letztes Eisgebiet" bezeichnet wurde.

Was sagen Expertinnen und Experten?

"Unheimlich" nannte ein Meteorologe den Eisverlust. Ruth Mottram vom Dänischen Meteorologischen Institut sagte zu "The Guardian": 

Fast das gesamte Eis nördlich von Grönland ist ziemlich zerstört und zerbrochen und daher beweglicher. Offenes Wasser vor der Nordküste Grönlands ist ungewöhnlich. Dieses Gebiet wurde oft als "das letzte Eisgebiet" bezeichnet. Es wurde oft angedeutet, dass das letzte beständige Meereis in der Arktis hier vorkommen könnte. Die Ereignisse der letzten Woche legen nahe, dass das letzte Eisgebiet tatsächlich weiter westlich liegt. 

Das schwindende Meereis in der Arktis ist aber nicht die einzige Folge des Klimawandels:

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