Zwei Fragen, zwei Antworten

Die Polizistin, die in Argentinien ein unterernährtes Baby gestillt hat, wird befördert, wie die New York Times berichtet. Der Minister für Sicherheit der Region Buenos Aires begründete die Entscheidung mit der "spontanen Geste der Liebe."

Was war passiert?

Celeste Ayala hatte Mitte August mit Kollegen sechs Geschwister einer Familie in ihre Obhut genommen, weil sie in der Familie nicht ausreichend versorgt wurden. Die Polizeibeamten brachten sie in ein Krankenhaus nahe Buenos Aires (bento).

Das jüngste Kind war erst sieben Monate alt und schrie ununterbrochen während des Polizeieinsatzes. Ayala bat deshalb das Krankenhauspersonal um Erlaubnis, dem Kleinkind die Brust zu geben, da sie selbst ein 16-monatiges Kind stille. 

"Ich habe nicht eine Sekunde gezögert", sagte sie dem argentinischen Fernsehen. "Ich habe meine Brust rausgeholt und er wurde ruhig."

Ein Kollege schoss währenddessen das Bild, das tausende Male in sozialen Netzwerken geteilt wurde.

Warum wurde die Polizistin jetzt befördert?

Der Sicherheitsminister der Region Buenos Aires, Cristian Ritondo, bat vergangene Woche schon um ein Treffen mit Ayala, um ihr zu danken. Nun teilte man ihr mit, dass sie zum Sergeant befördert werde. "Wir möchten uns auch persönlich bei ihr bedanken. Diese spontane Geste der Liebe führte dazu, dass sich das Baby beruhigt hat. Das sind Polizeikräfte, auf die wir stolz sind. Das sind Polizeikräfte, die wir brauchen", schrieb er auf Twitter.


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