Bild: dpa/Paul Zinken
Eine seltsame Ausrede steckt dahinter

In den vergangenen Jahren hat es mehrere schwere Anschläge in Europa gegeben – und Berlin zeigte jeweils seine Anteilnahme. Das Brandenburger Tor wurde mit der Flagge des jeweils betroffenen Landes angestrahlt. Nach dem Anschlag in Paris leuchtete es als französische Tricolore, zuletzt nach der Attacke in London war der Union Jack zu sehen.

Nach dem Anschlag auf die U-Bahn in Sankt Petersburg soll das Berliner Wahrzeichen allerdings nicht in den Farben der russischen Flagge leuchten. Das sagte ein Senatssprecher (SPIEGEL ONLINE).

Die Begründung: Sankt Petersburg sei keine Partnerstadt von Berlin.
In diesen Farben leuchtete das Brandenburger Tor bereits:
1/12

Auch bei den vorherigen Städten handelte es sich nicht immer um Partnerstädte – aber bislang gab es in Berlin noch keinen Leitfaden für den Umgang mit Terrorakten. Vor wenigen Wochen wurde hingegen genau so ein Leitfaden entworfen.

Darin heißt es laut dem rbb:

"Der Regierende Bürgermeister hat die Entscheidung getroffen, dass nur infolge eines Terroraktes in einer Partnerstadt das Brandenburger Tor angestrahlt wird."

Nur in Ausnahmefällen soll von dieser Regel abgewichen werden, besonders bei Orten, "zu denen Berlin eine besondere Beziehung hat". Sankt Petersburg scheint keiner dieser Ausnahmefälle zu sein.

Was denkst du darüber?

Today

In Bielefelder gibt es jetzt "Glück" als Schulfach

In Mathe eine fünf und zu Hause gibt es Stress zwischen Mama und Papa – Kindsein ist manchmal ganz schön schwer. Damit Kinder ihren anstrengenden Alltag besser durchstehen, bietet die Bielefelder Grundschule Sudbrack nun ein neues Schulfach an: "Glück". (Neue Westfälische)