Bild: DPA
Was ist passiert?

Nach dem Anschlag am Samstagabend in London hat die britische Polizei Details zu den Identitäten der mutmaßlichen Attentäter bekannt gegeben und deren Bilder veröffentlicht. Bei einem der von der Polizei erschossenen Verdächtigen handele es sich um den 27-jährigen Khuram Shazad Butt aus dem Londoner Stadtteil Barking. Der Mann stamme ursprünglich aus Pakistan, er sei verheiratet gewesen und habe Kinder gehabt. (SPIEGEL ONLINE)

Der zweite Verdächtige sei Rachid Redouane oder Rachid Elkhdar – die Polizei nannte nicht nur zwei verschiedenen Namen, sondern auch zwei Geburtsdaten und Nationalitäten. Ob er 30 Jahre oder 25 Jahre alt war und aus Marokko oder aus Libyen stammte, ist noch ungeklärt – ebenso wie die Identität des dritten Verdächtigen.

Was wir über den Anschlag in London wissen und was nicht:

Warum ist das wichtig?

Besonders der Fall des Khuram Butt ist brisant – denn der Islamist war bekannt: Anfang 2016 war er sogar in einer Channel-4-Dokumentation zu sehen: "The Jihadis Next Door" (Webseite zurzeit nicht zugänglich) zeigt ihn beim Entrollen einer IS-Flagge im Londoner Hyde-Park. Er soll den Sicherheitsbehörden als potenzieller Gefährder bekannt gewesen sein. 

Wie geht es jetzt weiter?

Dies erhöht den Druck auf Premierministerin Theresa May – sie war vom Mai 2010 bis zum Juli 2016 als Innenministerin direkt für die Sicherheitspolitik verantwortlich – und hatte Tausende Stellen bei der Polizei gestrichen. Am Montag forderte Oppositionsführer Jeremy Corbyn May bereits zum Rücktritt auf. 

Am Donnerstag wählen Briten ein neues Unterhaus. May hatte Neuwahlen ausgerufen, um eine größere Mehrheit zu gewinnen und damit ihren Kurs in den Brexit-Verhandlungen mit der EU zu stärken.


Future

Verenas Queraufstieg: Von der Lehramts-Studentin zur Filialleiterin
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Was wolltest du werden, als du jünger warst? 

Ich wollte schon immer Lehrerin werden. Die Vorstellung, vor einer Klasse zu stehen, Wissen zu vermitteln und die Schüler mit spannenden Themen anzustecken, hat mir gefallen. Und ich saß so oft im Unterricht und dachte: Das kann ich besser. Deswegen habe ich auch Nachhilfe in Mathe und Englisch gegeben. Ab der achten Klasse war ich mir dann sicher, dass ich Englisch-Lehrerin werden möchte. Ich war von der Sprache fasziniert, vor allem von der englischen Literatur und der Geschichte.