Bild: dpa/Kay Nietfeld
Der Partei gefällt das.
Bei uns heißt es: Gesicht zeigen, deswegen ist die Vollverschleierung nicht angebracht, sie sollte verboten sein.

Das sagte Angela Merkel auf ihrer Rede beim CDU-Parteitag in Essen. Seit Dienstag treffen sich dort rund 1000 Delegierte der Partei. Merkel wolle, wo immer dies rechtlich möglich sei, das Verschleierungsverbot (SPIEGEL ONLINE).

Die CDU zeigt damit, welche Richtung die Partei im Bundestags-Wahlkampf einschlagen wird: Sie will die Ängste der Bürger aufgreifen und eine bessere Alternative zur "Alternative für Deutschland" sein.

Bereits vor der Abgeordnetenwahl in Berlin im Sommer hatten sich in der CDU viele für ein Burkaverbot ausgesprochen. Konservative Parteimitglieder kritisieren Merkels Flüchtlingskurs als zu links. Dabei ist das Verbot der Burka eigentlich eine Scheindebatte – der muslimische Schleier wird in Deutschland kaum getragen:

Merkel betonte jedoch, dass die Haltung kein Nacheilen hinter AfD-Positionen sei. Oder so:

Was sie stattdessen über Afd- und Pegida-Anhänger sagte: Alle zusammen definierten, wer das Volk ist. "Und nicht ein paar wenige, und mögen sie auch noch so laut sein."

Den Delegierten auf dem Parteitag gefiel Merkels Kurs auf jeden Fall: Mit 89,5 Prozent der Stimmen wurde sie erneut zur CDU-Vorsitzenden gewählt (SPIEGEL ONLINE).


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