Bild: Michael Kappeler/dpa
3 Fragen - 3 Antworten

Nach so einem bitteren WM-Aus braucht jeder Fußballfan ein wenig Trost. Bundeskanzlerin Angela Merkel bekam ihn von einer Roboterfrau geschenkt.

Wie kam es dazu?

Nach dem WM-Spiel am Mittwochabend war die Kanzlerin auf einer Konferenz zum Thema "Moral & Machines" des Magazins "Wirtschaftswoche" zu Gast. Dort sprach sie mit einem humanoiden Roboter namens Sophia.

Zum Trost zählte Sophia Merkel die vielen Titel der deutschen Mannschaft bei Fußball-Turnieren auf. Doch das half leider nicht viel. Die Antwort der Kanzlerin: 

Ja, Sophia, das stimmt, wenn man auf der langen Zeitachse guckt, aber ehrlich gesagt, heute sind wir alle sehr traurig.
(Bild: Antje homburger/dpa)

Hier siehst du den Auftritt:

Was hat Merkel sonst noch gesagt?

  • Eigentlich ging es an diesem Abend um die Zukunft der künstlichen Intelligenz. "Wir müssen sicherstellen, dass der Mensch die Hoheit hat und dass unsere moralischen Vorstellungen – zum Beispiel die Achtung der Würde jedes einzelnen Menschen – durch Roboter nicht verletzt werden", sagte Merkel.
  • Auch auf den Streit mit Innenminister Horst Seehofer wurde Merkel auf der Konferenz indirekt angesprochen. Wen in ihrem Ministerkabinett sie am liebsten durch künstliche Intelligenz ersetzen würde, wurde sie gefragt. Merkels nüchterne Antwort: "Da müssten wir einen zusätzlich Stuhl an den Kabinettstisch stellen."

Und was hat Seehofer gerade zu Merkel zu sagen?

Auch er wurde am Mittwoch zum Koalitionsstreit zwischen CDU und CSU befragt. Bei "Maischberger" sagte er über sein Verhältnis zu Merkel: "Ich habe nicht das Empfinden, dass wir uns nicht mögen." 

Außerdem glaubt er nicht, dass die Regierung auseinander bricht: "Ich kenne bei mir in der Partei niemand, der die Regierung gefährden will in Berlin, der die Fraktionsgemeinschaft auflösen möchte mit der CDU oder der gar die Kanzlerin stürzen möchte." (SPIEGEL ONLINE)

Mit Material von dpa


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