Bild: dpa/David Young

Ein Mann hat am späten Donnerstagabend mit einer Axt mehrere Menschen in Düsseldorf verletzt. Insgesamt hat es nach Polizeiangaben sieben Opfer gegeben, zwei davon sind schwerverletzt, eines sehr schwer. Lebensgefahr bestehe aber nicht.

Der Täter konnte kurz nach dem Amoklauf von der Polizei gestellt werden.

Diese Fakten sind bislang bekannt:
  • Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 36-Jährigen aus dem ehemaligen Jugoslawien, der in Wuppertal wohnhaft ist.
  • Die Polizei schließt einen terroristischen Hintergrund aus. Am Abend waren zunächst mehrere weitere Personen festgenommen wurden – sie konnten ohne Verdacht freigelassen werden.
  • Auf seiner Flucht vor der Polizei verletzte sich der mutmaßliche Täter. Er liegt derzeit mit Knochenbrüchen im Krankenhaus.
  • Der Düsseldorfer Hauptbahnhof war am Abend komplett gesperrt worden. Seit Freitag fahren wieder Züge.
Das ist noch unklar:
  • Der Tatverdächtige leidet offenbar unter psychischen Problemen und habe sich laut Polizeisprecher in einer "psychischen Ausnahmesituation" befunden (SPIEGEL ONLINE). Die genauen Beweggründe seiner Amoktat sind noch unbekannt.
  • Auch der Tathergang ist noch nicht rekonstruiert. Es soll zwei Opfer in einer S-Bahn gegeben haben, weitere Personen wurden dann im Bahnhofsgebäude verletzt. Ob der Täter in eine S-Bahn am Hauptbahnhof eingestiegen ist und hier Menschen angegriffen hat, ist laut Polizei Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Gerechtigkeit

Tag 49: Neuer "Muslim Ban", neue Klagen
Same procedure as with every Trump-Erlass.

Nachdem die US-Regierung mit ihrem ersten Einreiseverbot vor einem US-Gericht gescheitert war (bento), hatte sie am Montag ein besser ausgearbeitetes Dekret vorgelegt. Dieses Mal sollen Menschen aus sechs mehrheitlich muslimischen Ländern an der Einreise gehindert werden, statt wie zuvor aus sieben (bento).

Doch auch der neue "Muslim Ban" könnte erneut an der US-Justiz scheitern: Insgesamt sechs Bundesstaaten haben bereits Klage gegen Trumps Verbot eingereicht ("Los Angeles Times"). Die Staaten Washington, New York, Minnesota, Oregon und Massachusetts wollen das neue Einreiseverbot gemeinsam bekämpfen. Zuvor hatte bereits Hawaii eine Klage angekündigt ("New York Times").

Die Bundesstaaten wollen durchsetzen, dass auch Trumps neuer "Muslim Ban" landesweit für ungültig erklärt wird.