Bild: Guido Kirchner/dpa
Jetzt droht den Mitarbeitern die Kündigung

Beim Onlinehändler Amazon gab es offenbar ein großes Datenleck. Wie das "Wall Street Journal" berichtet, sollen Angestellte vertrauliche Kundendaten an externe Händler verkauft haben. 

Was ist passiert?

Amazon untersucht derzeit den mutmaßlichen Verkauf von Kundendaten durch eigene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Angestellten sollen mit Hilfe von Mittelsmännern sensible Informationen an Händler weitergegeben und dafür Schmiergeldzahlungen erhalten haben. Hauptabnehmer dieser Daten waren offenbar Händler in China, die über das Portal "Marketplace" Waren anbieten. Auf dieser Homepage können Händler unabhängig von Amazon ihre Ware anbieten.

Laut des Berichts sollen die Mitarbeiter für die Weitergabe der Daten zwischen 80 und 2000 Dollar erhalten haben.

Warum ist das so wichtig?

Durch die Weitergabe werden wichtige Datenschutzgrundsätze ignoriert. Unter den Daten sollen sowohl Email-Adressen von Kunden sein, die auf Amazon Bewertungen geschrieben haben, ebenso wie einige Kontodaten und Institute, über die Überweisungen getätigt wurden. 

Was wollen die Händler mit den Daten?

Die Daten sollen dafür genutzt worden sein, eigene Produkte in den Suchanfragen höher zu positionieren und so mehr Aufmerksamkeit der Kunden auf sich zu ziehen. Außerdem sollen die Mitarbeiter Geld dafür angenommen haben, schlechte Rezensionen von Produktseiten zu löschen. Die offenbar weitergegeben Email-Adressen sollen zudem dafür genutzt worden sein, Kundenkonten zu sperren, die Produkte zu kritisch bewertet haben.

Wie reagierte Amazon auf den Bericht?

Amazon bestätigte die Untersuchungen im eigenen Unternehmen. "Wir erwarten von unseren Mitarbeitern hohe ethische Standards und jeder, der gegen unseren Kodex verstößt, muss mit disziplinarischen Maßnahmen rechnen, einschließlich der Kündigung", so eine Sprecherin von Amazon. "Wir haben keine Toleranz für den Missbrauch unseres Systems. Wenn wir schlechte Anbieter finden, die sich so verhalten haben, werden wir schnell gegen sie vorgehen", kündigte sie an. 

Amazon steht für sein Angebot "Marketplace" immer wieder in der Kritik, da die Plattform mit ihren zwei Millionen Angestellten schwer zu kontrollieren ist. Immer wieder tauchen auf der Seite Fälschungen von Markenprodukten zu wesentlich günstigeren Preisen auf, berichtet die "Süddeutsche Zeitung".



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