Peter Altmaier: "Das ist total peinlich."

Wer in Deutschland von Ort zu Ort fährt, muss während seiner Reise überwiegend auf (gutes) Handynetz verzichten und starke Nerven haben. Schnell mal ein Landschaftsfoto hochladen? EDGE! Mama anrufen? Haha, nein. Und das gilt nicht nur für die Reise durch die Provinz. Schon wer von Hamburg nach Berlin fährt, hat ein Problem.

Dieses Problem scheint auch Wirtschaftsminister Peter Altmaier zu beschäftigen. Während einer Veranstaltung des manager magazin ließ er all seinen Frust raus.  

Was hat Peter Altmaier gesagt?

Die Tatsache, dass die meisten Verbraucherinnen und Verbraucher denken, das Handynetz würde "ständig nur" zusammenbrechen, sei "eine der größten Blamagen des Technologie-Standorts Deutschland". Er könne das verstehen, ihm ginge es schließlich auch so. 

Da er viel mit dem Auto unterwegs sei, habe er seinem Büro erklärt, dass er "auf Fahrten nicht mehr mit ausländischen Ministerkollegen verbunden werden will", weil es ihm "total peinlich" sei, wenn er "dreimal, viermal neu anrufen muss". (SPIEGEL ONLINE)

Auf Twitter beschweren sich vor allem viele junge Menschen seit Jahren regelmäßig über das schlechte Netz in Deutschland.

Dort ist der Spott über das schlechte Netz zu einer Art Volkssport geworden.

Nun ist als auch Peter Altmaier dabei. Welcome!

Nach dem Willen der Bundesregierung soll das mit dem Internet in Deutschland schon bald besser werden: Anfang 2019 verkauft der Staat Lizenzen für ein neues und schnelleres 5G-Netz. Experten befürchten aber, dass es in den bevölkerungsarmen Regionen weiterhin große Funklöcher geben wird. Zumindest sollen die Betreiber verpflichtet werden, ihre Netze auch entlang von Autobahnen oder Bahngleisen zu unterhalten. Union und SPD haben Andreas Scheuer (CSU) zudem erst kürzlich aufgefordert, dafür zu sorgen, dass auch das 3G-Netz flächendeckend ausgebaut wird. (SWR


Fühlen

Marmeladenglas im Darm geplatzt, Dildo im Po verschwunden – Sanitäter erzählen von Einsätzen
Auf der Einsatzmeldung stand nur "Dildo verschwunden"

Ein Dildo verschwindet "ganz plötzlich" im Körper, ein Marmeladenglas platzt "zufällig" im Po oder jemand fällt "versehentlich" mit seinem Anus auf eine Aubergine: Manchmal können Sanitäterinnen und Sanitäter kaum glauben, was auf ihrer Einsatzmeldung steht. 

Viele Menschen mögen es offenbar, sich Dinge in ihre Körperöffnungen zu stecken. Diese Gegenstände wollen leider nicht immer freiwillig auch wieder raus. Da hilft dann nur noch: die Notaufnahme oder die 112. 

Drei Sanitäterinnen und Sanitäter haben uns von ihren ungewöhnlichsten Einsätzen bei Sexunfällen erzählt. 

Philipp*, 30, aus Sachsen, arbeitet als Rettungssanitäter

Ein Mann, etwa Mitte 30, hatte sich den Vibrator seiner Freundin zu tief eingeführt. Er hatte offenbar noch versucht, das Ding mit einer großen Pinzette rauszuholen – aber ohne Erfolg. 

Also fuhr sie ihn in die Notaufnahme. Das Problem war nur: Sie hatte wohl keine Ahnung, warum sie ihn dorthin fahren musste. Er musste ihr also auf der Autofahrt beichten, dass ihr Vibrator – im wahrsten Sinne des Wortes – im Arsch war. 

Das Ergebnis: Die Stimmung zwischen den beiden war in der Notaufnahme ziemlich angespannt. Sie holten den Vibrator dann raus, zumindest dieses Problem war damit gelöst. Zwischen den beiden dürfte es an dem Abend aber noch ordentlich Ärger gegeben haben.

So was ist aber noch harmlos. In solchen Fällen wird ein Endoskop eingeführt. Das ist ein langer Rüssel mit kleiner Kamera, den der Arzt per Fernsteuerung steuert. Dadurch kann er sehen, wo und wie der Fremdkörper im Darm liegt.

Dann wird der Darm mit Luft aufgepumpt und der Gegenstand mit einer kleinen Zange entfernt. Bei festen Gegenständen, wie einem Dildo, ist das meist unproblematisch.

Wir hatten mal einen Patienten, der sich eine Aubergine reingeschoben hatte. Angeblich war er mit seinem Anus draufgefallen. Wie auch immer: Die rauszupopeln hat ganz schön gedauert. 

Einmal fuhren wir einen Mann, etwa Mitte 60, mit Bauchschmerzen in die Notaufnahme. Er könne sich die Schmerzen nicht erklären. In so einem Fall macht man dann eine Röntgenaufnahme. Die Röntgenassistentin sah eine Gabel auf dem Bild und wunderte sich zunächst.