Erst Valentinstag und Halloween – nun schwappt die nächste Trendwelle aus den USA zu uns nach Deutschland: der Black Friday und der Cyber Monday. Immer mehr Händler setzen auf den Rabattmarathon, der die Massen in der Vorweihnachtszeit in die Geschäfte und die Online-Shops locken soll. 

Die wichtigsten Fakten über die Schnäppchenjagd: 
Wann finden der Black Friday und der Cyber Monday statt?

Die Schnäppchentage fangen mit dem Black Friday am Freitag nach Thanksgiving statt. Dieser ist immer an jedem vierten Donnerstag im November. Zwei Tage später dann folgt der Cyber Monday.

Warum heißt der Black Friday eigentlich so? 

In den USA gibt es den Schnäppchentag bereits seit über 60 Jahren. In Deutschland ist dieser Trend relativ jung: 2006 senkte Apple als erstes Unternehmen seine Preise. Woher der Name aber kommt, ist nicht genau geklärt. Es gibt zwei Theorien: 

  • Eine Theorie besagt, dass Händler an diesem Tag einen besonders guten Umsatz machen würden. Es also auf die schwarzen Zahlen zurückzuführen sei.
  • Die zweite Theorie ist, dass die Menschenmassen vor den Kaufhäusern zum Namen geführt hätten.
Bekomme ich wirklich alles zum günstigeren Preis?

Nicht unbedingt. Der Black Friday mit seinen vermeintlichen Schnäppchen lockt zum schnellen Kauf. Die Händler versprechen teilweise Rabatte von bis zu sagenhaften 90 Prozent. Verbraucherschützer aber mahnen zur Vorsicht und raten zu einem Preisvergleich. (SPIEGEL ONLINE)

Sparen können Verbraucher vor allem bei Elektronikartikeln, Kleidung und Lebensmitteln.

Wie kann ich am Black Friday sicher online shoppen?

Vor allem Cyberkriminelle nutzen den Black Friday und den Cyber Monday, um an arglose Nutzer und deren Kontodaten zu gelangen, die online einkaufen. Damit ihr nicht Opfer einer solchen Attacke werdet, hat die Verbraucherschutzzentrale NRW einen Ratgeber veröffentlicht. Nutzer sollten vor allem auf Online-Shops mit Prüfsiegel und eine verschlüsselte Datenübertragung achten (erkennt man in der URL an "https://").


Gerechtigkeit

Gericht verurteilt Gießener Ärztin zu Geldstrafe – weil sie Abtreibungen "beworben" haben soll
Hunderte protestieren vor dem Gerichtssaal, längst geht es um mehr als nur diesen einen Fall.

Die Gießener Ärztin Kristina Hänel ist von einem Gericht verurteilt worden, weil sie auf ihrer Homepage angegeben hat, Schwangerschaftsabbrüche anzubieten. Wer auf den Link klickt, bekommt dazu weitere Informationen. Dafür wurde Hänel bereits mehrmals von Abtreibungsgegnern angezeigt, jetzt wurde sie zum ersten Mal verurteilt.

Hänel muss nun eine Geldstrafe in Höhe von 6000 Euro zahlen. 

Die Richterin folgte damit dem Antrag der Staatsanwaltschaft.