Österreich hat den Fluch von 2016 gebrochen – und kurz vor Jahresende einem Rechtspopulisten eine deutliche Absage erteilt.

Bei der Stichwahl zum Bundespräsidenten haben laut der ersten Hochrechnung am Sonntag 53,6 Prozent der Wähler für den Grünen Alexander Van der Bellen gestimmt. Der Rechtspopulisten Norbert Hofer erhielt 46,4 Prozent. Das gab das Wahlinstitut Sora am Abend bekannt (ORF). Sora-Chef Christoph Hofinger bezeichnete Hofers Rückstand als "uneinholbar" ("Der Standard").

Hofer selbst gestand seine Niederlage auf Facebook ein und gratulierte Van der Bellen zum Sieg. "Ich hätte gerne auf unser Österreich aufgepasst", schrieb Hofer. Aber jetzt gelte es für alle Österreicher "zusammen zu halten und zusammen zu arbeiten".

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Die Reaktionen auf Twitter

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Van der Bellen und Hofer standen bereits Ende Mai zur Wahl – Van der Bellen hatte damals mit 51 Prozent der Stimmen gewonnen (bento I). Dann wurde die Wahl jedoch wegen Verfahrensfehlern annulliert (bento II).

Deshalb waren die Österreicher dieses Mal besonders nervös:

Insgesamt waren 6,4 Millionen Bürger zur Wahl aufgerufen. Das Endergebnis wird erst nach Auszählung der Briefwahlstimmen vorliegen – wahrscheinlich am Montagabend.

Und was hat die Wahl mit uns zu tun? Wir verraten es dir:


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