Bild: Dmitri Lovetsky/AP/dpa

Der deutsche Raumfahrer Alexander Gerst fliegt nach vier Jahren wieder ins Weltall. Um 13:12 Uhr geht es mit einer Sojus-Rakete vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan zur Raumstation ISS.

Bei seiner Mission "Horizons" wird er zeitweise Kommandant der ISS sein – als erster Deutscher überhaupt.

Wer möchte, kann den Start der Rakete live im Internet verfolgen.

Hier ist der Livestream zum Raketenstart:

Du brauchst den richtigen Soundtrack zum Raketenstart?

Den brauchte Alexander Gerst selbst anscheinend auch. Das schrieb er vor einem Monat auf Twitter:

Ende Mai hat er dann auf Twitter die fertige Liste mit Liedern für den Raketenstart veröffentlicht:

  1. Captain Future Theme (aus der TV-Zeichentrickserie "Captain Future")
  2. Castle in the snow (The Avener) 
  3. Die Mensch-Maschine (Kraftwerk) 
  4. When You Go Forward (Triangle Sun) 
  5. Astronaut (Sido feat. Andreas Bourani) 
  6. Five Minutes (Her) 
  7. Heute Hier Morgen Dort (Hannes Wader) 
  8. Destiny (Zero 7) 
  9. Sunny Road (Emilíana Torrini) 

Na, dann steht einem stimmungsvollen Zuschauen des Raketenstarts doch nichts mehr im Wege. 

Mit Material von dpa


Fühlen

Wenn das nächste Mal die Sonne scheint, zieh ich mich einfach aus
Machen Männer doch auch!

Die Sonne knallt, es weht eine leichte Brise, meine Füße versinken im Sand. Ich bin mit einem Freund am Hamburger Elbstrand und alles könnte herrlich sein. Ich beobachte die Leute um uns herum: Die Männer sitzen mit nacktem Oberkörper im Sand, die Frauen tragen Kleidchen, T-Shirts und Hotpants, manche Bikini. Ich selbst habe eine schwarze Bluse und Jeans an. Und komme auf die Hitze nicht klar. 

Wie gerne würde ich mich jetzt einfach ausziehen. Doch sofort frage ich mich, ob mich dann alle anstarren würden. Ich trage keinen Bikini drunter, nur Unterwäsche. Sieht doch fast genauso aus und fällt am Strand bestimmt gar nicht auf, beruhige ich mich. Und zögere trotzdem. Warum mache ich mir so viele Gedanken? Ich schaue meinen Freund an. Der liegt mit nacktem Oberkörper auf der Picknick-Decke und sieht ziemlich zufrieden aus. 

Ich will das auch!