Bild: Netflix;Disney / Montage: bento

Disney will Netflix kaufen – so scheint es zumindest, wenn man auf die Aktien des Streamingdienstes schaut. Am Montag kletterte der Wert von Netflix in den USA um sechs Prozent (Fortune), am Dienstag stieg er um weitere vier Prozent (boerse.ARD.de).

Experten vermuten daher, dass für Netflix demnächst eine Übernahme ansteht – und tippen auf den Medienriesen Disney. Netflix und Disney selbst haben sich zu den Gerüchten bislang nicht geäußert.

Bereits vor einigen Tagen soll Disney Interesse an Twitter bekundet haben. Es sieht also so aus, als sei der Konzern auf Shoppingtour. Für Netflix wäre das finanziell ein gutes Zeichen: Der Streamingdienst hatte einst viel Umsatz gemacht, schwächelt aber seit einiger Zeit.

Allein seit Jahresanfang büßte die Netflix-Aktie rund zehn Prozent ein. Neue Geschäftszahlen will Netflix in knapp zwei Wochen veröffentlichen. Dann würde sich potenziellen Investoren wie Disney zeigen, was der Streamingdienst wert ist.

Und Netflix-Abonnenten hätten dann vielleicht schon bald das ganze jüngere Disneyprogramm auf Abruf – die Pixar-Filme, "Star Wars", "Fluch der Karibik".

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Wie sich eine Professorin gegen Sexismus zur Wehr setzt

Jen Golbeck ist Professorin für Computerforschung an der Universität von Maryland. Für ihre gegenwärtige Arbeit beschäftigt sie sich mit Social-Media-Profilen. Das alles kann man erfahren, wenn man auf ihr Twitter-Profil schaut.

Man kann aber einfach ihr Foto anschauen – dort sieht man dann eine Frau – und glauben, dass Golbeck Ctrl+Alt+Del für drei Einstellungen auf einer Mikrowelle hält. Dann wäre man halt ein Sexist. Am Dienstag ist Golbeck genau das auf Twitter passiert.

Eigentlich wollte sie sich nur über die Programmiersprache Java auslassen: