"Hurry boy, it’s waiting there for youuuuuuu!!"

Für viele ist er der beste Song der Welt, für nicht wenige ist er der perfekte Gröhlsong nach Feierabend. Vor allem aber ist er mehr als ein Song, er ist ein Lebensgefühl: "Africa" von Toto. 

Die Band landete 1982 mit diesem Song auf Platz 1 der US-amerikanischen Charts, in Deutschland reichte es immerhin für Platz 14. Und im Netz sind die Achtziger nie zuende gegangen: Hier hat "Africa" auf YouTube mittlerweile mehr als 442 Millionen Aufrufe geschafft.

Nun dröhnt "Africa" von Toto auch durch die afrikanische Wüste. Und zwar angeblich für immer und in Endlosschleife.

Der namibisch-deutsche Künstler Max Siedentopf hat in der afrikanischen Namib-Wüste eine "unendliche Installation" aufgebaut. Der 27-Jährige hat mehrere mit Lautsprechern verbundene mp3-Player auf weißen Säulen gestellt. Auf ihrer Playlist ist nur ein Song: "Africa". 

Und die Playlist steht auf Repeat.

So sieht es aus:

Damit der Saft nicht ausgeht, laufen die Player mit Solarenergie. Und Sonne gibt es in der Namib-Wüste ausreichend. Im Schnitt fällt hier nur an 41 Tagen im Jahr Regen (Klima.org).

So hört sich "Africa" in der Wüste von Namibia an:

Max sagte der BBC, die Installation käme unterschiedlich gut an: "Einige [Namibier] lieben es und einige sagen, es ist wahrscheinlich die schlimmste Soundinstallation aller Zeiten. Ich glaube, das ist ein gutes Kompliment."

Ob der Song wirklich endlos läuft, wird sich aber zeigen. Gelegentlich spazieren Nashörner und Elefanten durch die Namib-Wüste, auch der Spießbock fühlt sich hier zuhause. Könnte sein, dass eines der Tiere irgendwann von Toto genervt ist und die Boxen einfach umtritt. Oder aber Sand kommt irgendwann in die mp3-Player.

So oder so: Jetzt schallt erst mal "Africa" durch Afrika.


Queer

New York verbietet Therapien, die LGBT-Menschen "umerziehen" wollen
Schluss mit Konversionstherapien

Homosexuelle werden in vielen Ländern der Welt geächtet. Auch in vermeintlich liberalen Ländern wie Deutschland und den USA gibt es immer noch viele, die alles abseits der Heterosexualität für unnormal halten. 

Bei einer "Konversionstherapie" oder "Reparativtherapie" sollen LGBT-Menschen "geheilt" werden. Oft schicken Eltern ihre Kinder zu den "Therapien". Die Praktiken gelten schon lange als sehr gefährlich – sie vermitteln den Betroffenen, sie seien minderwertig und "nicht richtig". Das kann zu schweren psychischen Problemen oder sogar Suizidgedanken führen.

Nun hat der Staat New York Konversionstherapien zumindest bei homosexuellen Minderjährigen verboten. 

Das Verbot bedeutet, dass Therapeuten die schädlichen Praktiken nicht länger an Minderjährigen durchführen dürfen. Es wurde am Dienstag im Parlament des US-Bundesstaates angenommen, nachdem die Republikaner es zuvor jahrelang blockiert hatten. (Bustle)

Gouverneur Andrew Cuomo muss es nun nur noch unterzeichnen. Das gilt als wahrscheinlich – Cuomo hat das Gesetz in einer Stellungnahme bereits bejubelt: