Bild: Pixabay/Screenshot; Montage: bento
Und liefert dann eine sonderbare Erklärung.

Rund 5000 AfD-Anhänger sind am Sonntag in Berlin auf die Straße gegangen – auf der Gegendemo waren es laut Polizei rund 25.000, die Veranstalter sprachen von 70.000. Die Rechtspopulisten gingen mit Deutschlandfahnen demonstrieren, die andere Seite tanzte zu Techno. (bento)

Angemeldet hatte die AfD ursprünglich 10.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. 

Und ein Kreisverband der "Jungen Alternative", dem AfD-Jugendverband, wollte seinen Facebook-Fans schon am Sonntagnachmittag zeigen, was für ein Erfolg die Demo in Berlin war. 

Mit diesem Bild:

+++5000 Bürger auf Berlins Straßen für Deutschland+++ Die Demo der AfD in Berlin heute war ein voller Erfolg. Von den...

Gepostet von Junge Alternative Kreisverband Kurpfalz am Sonntag, 27. Mai 2018

Das Problem: Das Foto von dem schwarz-rot-goldenen Fahnenmeer stammt von der Fußball-WM 2006. Das fiel in den Kommentaren auch einigen Nutzerinnen und Nutzern auf. Also lieferten die Verantwortlichen der Jungen Alternative eine kuriose Erklärung nach:

Das verwendete Bild ist ein Symbolbild. Die Grafik Musste im Vorfeld zur Demo erstellt werden, da die dafür zuständige Person in Berlin war. Aus diesem Grund war es erforderlich, ein Bild zu wählen, welches der Demo ÄHNLICH sieht.
Mit Lügen oder dergleichen hat das nichts zu tun.

Und auch im eigentlichen Post fügte der Kreisverband nachträglich an, dass es sich um ein Symbolbild handele. Soll also heißen: Bei der Jungen Alternativen wussten sie schon vorher, dass die Demo glückt.

Bei den Facebook-Nutzerinnen sorgte die Erklärung nur für Lachen. "Ihr habt im Vorfeld die Grafik erstellt? 'War ein voller Erfolg'. Wird immer besser", schrieb ein Nutzer. 

Zum Vergleich hier nochmal ein Bild der echten Demo:

(Bild: Kay Nietfeld/dpa)

Die vielen Fahnen haben die Demonstrantinnen und Demonstranten nach Angaben der "Zeit" übrigens auch nicht selbst mitgebracht: Die AfD ließ sie aus einem Leihtransporter verteilen, das Fahrzeug war demnach "bis zur Decke vollgestopft". 


Sport

So macht Tennisstar Serena Williams auf Probleme nach der Schwangerschaft aufmerksam

Serena Williams ist zurück – und zwar im Catsuit. Am Dienstag feierte die Tennis-Spielerin mit einem Sieg bei den French Open ihr Comeback aus der Schwangerschaft. Sie besiegte die Tschechin Kristyna Pliskova mit 7:6 und 6:4.

Im Vordergrund ihres Triumphes standen allerdings weniger ihre hammerharten und präzisen Aufschläge, für die sie von ihren Gegnerinnen gefürchtet wird. Viel mehr war die Aufmerksamkeit der meisten Zuschauer auf ihr für Tennisspielerinnen ungewöhnliches Outfit gerichtet. 

Anstatt wie gewohnt in Rock und ärmellosem Oberteil schlug die 36-Jährige ihre Bälle in einem schwarzen Ganzkörperanzug, der stark an Catwoman erinnerte.