Am Montag tauchte in Berlin ein vermeintliches Plakat von Coca-Cola auf, auf welchem ein grinsender Weihnachtsmann zu sehen ist, gemeinsam mit dem Spruch "Für eine besinnliche Zeit: Sag‘ Nein zur AfD!". Ein Fake, klar, doch so richtig distanzieren wollte sich der Konzern davon nicht. (bento)

Das ist wohl AfD-Anhängern sauer aufgestoßen. 

Diese reagierten wiederum mit einem Photoshop-Fake – darauf zu sehen ist das Logo vom Konkurrenten Pepsi, ein Weihnachtsmann im blauen Gewand und dem neuen Spruch "Sag ja zur AfD!".    

(Bild: Screenshot Facebook)

Wie reagierte Pepsi?

Während Coca-Cola sehr gelassen auf das Fake-Plakat gegen die AfD reagierte und es sogar noch mit dem offiziellen Twitter-Account retweetete, kündigte Pepsi nun an, rechtliche Schritte zu prüfen – wegen Verletzung der Markenrechte. Man distanziere sich "ausdrücklich von dieser parteipolitischen Vereinnahmung", so der Konzern mehrfach auf Facebook. 

(Bild: Screenshot Facebook)

Der AfD-Kreisverband, der das Bild auf seiner Facebook-Seite geteilt hatte, hat das Bild mittlerweile gelöscht. Auch die Berliner AfD hatte das Fake-Plakat auf Twitter geteilt.

Und auch die Verwendung des Weihnachtsmannes im blauen Kostüm war wohl nicht erlaubt. 

Die "Antifa Trier" wies nach eigenen Angaben den Urheber des Fotos auf die Verwendung durch die AfD hin. Die Firma habe sich demnach "ausdrücklich" davon distanziert und werde nun weitere Schritte prüfen.

Liebe AfDer, wir können ja verstehen daß euch die Coca Cola Aktion den Schaum vor den Mund treibt. Auch daß eure...

Posted by Antifa Trier on Thursday, December 6, 2018

Gerechtigkeit

Zu viel politischer Druck: Rettungsschiff "Aquarius" beendet Einsatz im Mittelmeer

Im Sommer musste die "Aquarius" tagelang im Mittelmeer darauf warten, gerettete Migrantinnen und Migranten ans Land bringen zu dürfen – am Ende bewahrte die Crew während ihrer Einsätze etwa 30.000 Menschen vor dem Ertrinken. Die Hilfsorganisation SOS Méditerranée beendet jetzt die Mission, der politische Druck sei zu groß.