Sie hat eine dringenden Warnung an alle

Sie kritisiert "Multikulti-Schmalz", warnt vor "Überfremdung" und hätte gerne eine Schusswaffe: Franziska Schreiber. Sie ist 27 Jahre alt, trat vor vier Jahren in die AfD ein und engagierte sich im Vorstand der Jungen Alternative in Sachsen.

Man könnte sagen: Schreiber ist ziemlich rechts. Typisch für die AfD.

Doch jetzt ist sie nach eigenen Angaben aus der AfD ausgetreten. Die Partei ist ihr zu krass geworden.

Weil die Partei sich auf einem Treffen lieber mit Reichsbürger-Theorien befasst als sich mit Israel zu solidarisieren, reichte es ihr. Als sie erfuhr, dass AfD-Politiker bei Pegida in Dresden auftreten sollten, noch viel mehr.

Schreiber hält die AfD für "unwiederbringlich verloren", wie sie der "Berliner Morgenpost" sagte. 

Sie warnt vor dem "völkischen Flügel", den Rechtspopulisten um Björn Höcke und Alexander Gauland. Die würden "mit möglichst radikalen Aussagen liberale Mitglieder aus der Partei" drängen.

Schreiber macht jetzt Werbung für die FDP.


Future

Berliner Gericht hält Mietpreisbremse für illegal
The rent is too damn high

Die Mieten steigen, vor allem in beliebten Großstädten. Gerade wenn ein Mieter aus- und ein neuer einzieht, schlagen die Vermieter gerne kräftig zu. Die Mietpreisbremse soll genau das verhindern. Das Gesetz erlaubt den Bundesländern, in bestimmten Gebieten das Ansteigen der Miete abzubremsen.

Vermieter können dann nicht mehr so einfach höhere Preise aufrufen – sie müssen sich am Mietenspiegel orientieren und dürfen höchsten 10 Prozent darüber liegen. Als eines der ersten Länder hat Berlin eine Mietpreisbremse umgesetzt.