Bild: dpa/Klaus-Dietmar Gabbert

Was ist passiert?

Im Jahr 2016 hatte die AfD  beschlossen, nicht offiziell mit Pegida zu kooperieren. Dieser Beschluss wurde jetzt gekippt. 

Ursprünglich wurde unter der Parteiführung von Frauke Petry festgehalten, dass "AfD-Mitglieder weder als Redner noch mit Parteisymbolen bei Pegida-Veranstaltungen auftreten sollen. Redeauftritte von Pegida-Vertretern und Pegida-Symbole auf AfD-Veranstaltungen lehnen wir ab". 

Der Politiker André Poggenburg twitterte, dass AfD-Vertreter laut eines Konventsbeschlusses nun auf Pegida-Veranstaltungen auftreten dürfen. 

Laut MDR Sachsen wurde dieser Beschluss bei einer Konventstagung in Hessen an diesem Wochenende gefasst. Eine weitere Zusammenarbeit soll es zwischen Pegida und der AfD aber nicht geben. Dafür habe es keine Mehrheit gegeben.

Wer ist André Poggenburg nochmal?

Poggenburg ist der Vorsitzende der AfD Sachsen-Anhalt. Er bezeichnet seine politische Haltung als nationalkonservativ. 2015 veröffentlichte er mit dem thüringischen AfD-Vorsitzenden Björn Höcke das Positionspapier des rechten Flügels der AfD. In der sogenannten Erfurter Resolution fordern sie eine "konservativere Ausrichtung" der AfD.

Und die AfD hat sich bisher daran gehalten?

Nicht so ganz. AfD-Politiker wie Jens Maier oder Poggenburg haben wiederholt bei Veranstaltungen direkt neben der Pegida-Bühne auf einer eigenen AfD-Bühne gesprochen. Dieser Umweg ist nun nicht mehr nötig. (MDR


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SPD stimmt für GroKo – das sind die Reaktionen darauf

Das Ergebnis des Mitgliedervotums steht fest: Die SPD-Mitglieder  am Sonntag mit einem "Ja" für die Große Koalition mit CDU und CSU gestimmt. Das bedeutet, dass einer Regierung aus CDU/CSU und SPD nun nichts mehr im Wege steht. 

Und hier kommt das heiß ersehnte Stück mit den "Reaktionen aus dem Netz" auf das Mitgliedervotum: