Bild: dpa / Wolfgang Kumm

Die AfD hat offenbar Geldsorgen: Rund eine Million Euro fehlen der Partei, bis Ende Dezember muss die Summe aber in der Parteikasse liegen. (SPIEGEL ONLINE)

Dieses Problem sollen die 92 AfD-Bundestagsabgeordneten nun lösen.

In einer Telefonkonferenz beschloss der Bundesvorstand, die Parteimitglieder um eine Spende von jeweils 1.000 Euro zu bitten, die das Haushaltsloch wieder auffüllen soll. 

Der Grund: Fehlt die Million der Partei bis Ende des Jahres, "droht eine Rückzahlung schon erhaltener Gelder aus der staatlichen Parteienfinanzierung."

Die Spendenbereitschaft gegenüber der AfD soll mittlerweile stark zurückgegangen sein. (Haz)

Finanzen scheinen ein großes Problem der AfD zu sein.

Zuvor war bekannt geworden, dass unter anderem die Kosten für das Catering der Fraktionsvorsitzenden in den vergangenen Monaten bei mehreren 10.000 Euro lagen. (BILD)

Die AfD-Bundestagsabgeordneten sollen mit ihrer Geldspende ihre Vorbildfunktion für den Rest der Partei geltend machen. Für Abgeordnete und deren Mitarbeiterstab soll der Mitgliedsbeitrag zudem um mindestens ein Prozent des Nettoeinkommens erhöht werden. 

Die AfD im Saarland hat vor kurzem über einen Partei-Intelligenztest beraten: 


Gerechtigkeit

Mehrere Frauen werfen HipHop-Mogul Russell Simmons Vergewaltigung vor

In den vergangenen Wochen gab es immer wieder neue Anschuldigungen gegen Männer wegen sexueller Übergriffe und Sexismus. Nun haben sich drei Frauen zu Wort gemeldet, die HipHop-Mogul Russell Simmons vorwerfen, sie vergewaltigt zu haben. Ihre Erfahrungen haben sie in der New York Times und der Los Angeles Times geschildert. Die Vorfälle sollen sich zwischen 1983 und 2014 ereignet haben.

Die Frauen hätten sich erst jetzt, im Zuge des Weinstein-Skandals (bento) getraut an die Öffentlichkeit zu gehen. Wie die New York Times berichtet, hätten die Opfer allerdings in ihrem Umfeld direkt nach den Vorfällen davon berichtet.