Bild: dpa/ Martin Gerten

Die AfD besucht Münster – aber willkommen ist sie nicht. Auf dem Prinzipalmarkt, mitten in der Innenstadt, werden am Freitag aus Protest die Lichter ausbleiben.

Die rechtspopulistische AfD mit ihrer Bundesvorsitzenden Frauke Petry hat sich zum Neujahrsempfang im Rathaus angemeldet und den Kaufleuten in Münster gefällt das gar nicht. Um ein Zeichen zu setzen, schalten sie nicht nur die Beleuchtung ab, sondern hängen auch Europafahnen an den Häusergiebeln auf.

"Wir Kaufleute sind Bürger dieser Stadt und wollen damit ein starkes Zeichen für ein demokratisches und europafreundliches Münster setzen", sagte einer der Kaufleute vom Prinzipalmarkt der "Münsterschen Zeitung".

Die Betreiber hätten sich einstimmig für die Aktion entschieden. Sie wollten auf diesem Weg zeigen, dass Münster friedlich und weltoffen sei.

Außerdem wird es am Freitag Proteste in der Innenstadt geben. Tausende Menschen werden bei der Kundgebung von "Keinen Meter den Nazis" erwartet. (Westfälischer Anzeiger)

Wieso darf die AfD überhaupt kommen?

Die Stadt Münster muss der AfD das Rathaus zur Verfügung stellen, weil alle Parteien nach dem demokratischen Grundsatz gleich behandelt werden.


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