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Jede Woche stellt ein Mitglied der bento-Redaktion seine persönlichen Highlights der Woche vor. Dieses Mal: Leni.

Die Woche begann mit einem Knall: Am Sonntagabend stand fest, dass zum ersten Mal eine rechtspopulistische (und in Teilen sogar offen rechtsradikale) Partei in den deutschen Bundestag einzieht.

Und damit stand auch fest: 12,6 Prozent der (wahlberechtigten) Deutschen vertreten Ansichtenwie, dass Deutschland überfremdet wird, oder dass Schüler nichts über Homosexualität lernen sollten.

Wie soll man damit umgehen? Das war die Frage, die sich viele von uns nach diesem Wahlergebnis stellten.

Unsere Kollegin Eva Horn hat darauf eine Antwort gefunden – oder besser gesagt: ganze acht Antworten. 

Vom Parteieintritt zum Ehrenamt: Ihre Liste zeigt, dass man gerade alles Mögliche tun kann. Nur nicht verzweifeln.

Obwohl ich es wichtig finde, nach der Wahl in die Zukunft zu schauen, sollte man trotzdem nicht vergessen: Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, wie sie von AfD-Politikern und -Mitgliedern geschürt werden, sind ein reales Problem. Und sorgen dafür, dass manche Menschen ihr Leben nicht richtig führen können.

Das zeigt eindrucksvoll dieser Text von Sophie Sumburane. Sie lebte mit ihrem aus Mosambik stammenden Partner und der gemeinsamen Tochter in Sachsen.

Ihre Berichte vom Rassismus, den sie dort erlebten, sind schwer zu ertragen. Umso wichtiger ist es, sie zu lesen.

Als mir die Anti-Baby-Pille verschrieben wurde, war ich 16 – und kam mir unglaublich erwachsen vor. Welche Nebenwirkungen die Pille haben kann, war mir damals ziemlich egal. Schließlich wurden mir schönere Haut, keine Regelschmerzen und vielleicht sogar größere Brüste versprochen. Was will man als 16-jähriges Mädchen mehr?

Dass das mit den Hormonen alles gar nicht so harmlos ist, wie es klingt, wurde mir erst sehr viel später klar. Nach acht Jahren stieg ich auf ein anderes Verhütungsmittel um

Vielleicht hätte ich das früher getan, wenn ich einen Text wie den von Stella Hombach gelesen hätte. 

Drei Frauen haben ihr berichtet, wie sich die Pille auf sie und ihren Körper ausgewirkt hat.

Wenn jemand deinen Urlaub als Selbstfindungstrip bezeichnet, ist das meistens etwas spöttisch gemeint. Dem Reisenden wird unterstellt, dass er mit diesem Label teure, weite Reisen rechtfertigen will.

Die Reise unserer Autorin Nadin Rabaa war weder teuer noch weit: Es ging von Idar-Oberstein über Tübingen, Kassel, Recklinghausen nach Bonn und zurück. Sie und ihre vier besten Freundinnen besuchten ihre Heimatstädte, lernten die Eltern der anderen kennen und sahen die Orte, an denen sie aufgewachsen sind.

Und trotzdem wurde es für sie genau das: eine Reise zu sich selbst.

Wie das passieren konnte, erzählt sie hier:


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