Bild: dpa/Ralf Vennenbernd
Drei Antworten zur Aktion

Die Grillwiesen der Republik sind in diesen Tagen überfüllt. Aufgrund der Wärme erst mit Menschen – dann später am Abend mit dem Müll, der übrig bleibt. Eigentlich ist alles ganz einfach: Müll einsammeln und so weit tragen, bis man ihn entsorgen kann. Tatsächlich lassen viele ihre Reste einfach liegen.

In Köln ködern Aktivisten nun mit Kölsch – um den Aachener Weiher am Samstag in einer großen Aktion vom rumliegenden Müll zu befreien.

Drei Antworten zur Aktion:

Was soll passieren?

  • Wer am Samstag (4. August) ab 12 Uhr an den Aachener Weiher in Köln kommt, kann beim Aufräumen helfen.
  • Der Müll soll von den Wiesen und Parkanlagen geräumt werden, außerdem aus dem Weiher selbst gefischt werden.
  • Pro vollem Müllsack gibt es drei Flaschen Kölsch als Belohnung.

Wer steckt dahinter?

Der Biergarten am Aachener Weiher und die Gruppe "Schwäne Köln", ein Zusammenschluss von Tierfreunden und ehrenamtlichen Weiher-Paten. Vor wenigen Wochen wurde schon einmal aufgeräumt, nun geht's vor allem um den Weiher selbst: Unter anderem mit einer Tauchschule und einem Angelverein wollen sie das Gewässer sauber bekommen.

Die Aktion soll ein Zeichen gegen Vermüllung setzen, sagt Biergartenbesitzer Josef Rayes zu bento. Jeder, der mitmachen will, kann sich bei ihm Müllbeutel abholen und dann die vollen zurückbringen. Sie haben eine bestimmte Farbe, damit nicht jemand seine eigenen, schon vollen Müllbeutel mitbringt.

Vor Ort gibt es genug Wasser, damit beim Aufräumen niemand verdurstet. Und dann auch genug Belohnung, sagt Rayes:

Bier hammer jenuch da. Abba die sollen ja och erstmal aarbeiten.

Und die "Schwäne Köln" schreiben auf Facebook: "Wir sind gespannt, was wir alles im Weiher finden."

Warum ist das wichtig?

Öffentliche Plätze sind für alle da – aber nicht alle kümmern sich um sie. Auch wenn viele ihren Müll mitnehmen, bleibt immer was liegen. Schließlich will sich keiner um den Dreck des anderen kümmern.

Die Aktion hilft, den Aachener Weiher zu säubern und ein Zeichen zu setzen. Das hilft vor allem der Umwelt.


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