Bild: Ralf Hirschberger/dpa
Vier Fakten aus einer neuen Studie

Der Beginn des Studiums. Das bedeutet für viele: Neue Stadt, neue Freunde, und vor allem: neue Wohnung. Aber die Suche nach einer Bleibe wird in vielen deutschen Städten immer schwieriger. Denn nicht nur die Mitbewohner und die Lage muss stimmen, sondern auch der Preis. Doch genau hier ist das Problem:

Studentenwohnungen sind in den letzten Jahren immer teurer geworden.

Die "Wirtschaftswoche" hat eine Studie in Auftrag gegeben, die die Mietpreise in 75 deutschen Städten zwischen 2015 und heute untersucht hat. Hierbei wurden die Kaltmieten (also ohne Nebenkosten) von über zehn Millionen Wohnungsangeboten als Vergleichswert genutzt. 

Das Ergebnis: In den vergangenen drei Jahren sind die WG-Mieten im Schnitt um zwölf Prozent angestiegen. In einigen Städten gab es regelrechte Preisexplosionen.

Besonders teuer geworden sind beliebte Studentenstädte wie München, Berlin oder Hamburg. Hier stiegen die Mietpreise in den letzten drei Jahren teilweise um mehr als 20 Prozent.

Das sind die wichtigsten Details:

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In diesen Städten sind die Mieten am deutlichsten gestiegen:

  1. München (+23,1 Prozent)
  2. Berlin (+22,2 Prozent)
  3. Stuttgart (+22,1 Prozent)

In keiner der 75 Städte, die untersucht wurden, konnte ein Mietrückgang verzeichnet werden. Doch der Anstieg der Mieten ist nicht gleichbedeutend mit dem Preis. Mit einer Ausnahme: In München ist sowohl der Anstieg am höchsten, als auch der Preis pro Quadratmeter am teuersten.

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Diese Städte sind die teuersten:

  1. München (17,60 Euro pro Quadratmeter)
  2. Stuttgart (13,55 Euro pro Quadratmeter)
  3. Frankfurt am Main (13,25 Euro pro Quadratmeter)

Wer es günstiger will, sollte ein Blick in den Osten Deutschlands werfen. Hier gibt es noch Wohnungen zu erschwinglichen Preisen, wie die "Wirtschaftswoche" zeigt.

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Diese Städte sind (noch) günstig:

  1. Wittenberg (5,30 Euro pro Quadratmeter)
  2. Chemnitz (5,40 Euro pro Quadratmeter)
  3. Senftenberg (5,55 Euro pro Quadratmeter)

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Der Immobilienboom hält seit über zehn Jahren an.

Wie extrem die Auswirkungen des Immobilienbooms sind, sieht man im Vergleich von einzelnen Wohnungen zueinander.

Die Studie führt als Beispiele 75 Quadratmeter-Wohnungen mit drei Mitbewohnern an. Während in Wittenberg eine solche Wohnung insgesamt 420 Euro kosten würde, zahlt man in München 50 Euro mehr – für ein einzelnes Zimmer

Doch auch die Unterschiede innerhalb einer Stadt können groß sein, weiß Steffen Wecker, der die Untersuchung leitete: 

"Innerhalb der Städte gibt es oft erhebliche Preisunterschiede zwischen den Vierteln. Wer zum Beispiel nicht in sondern neben dem Szenebezirk eine passende Bleibe findet oder etwas mehr Fahrtzeit zum Campus in Kauf nimmt, wohnt in vielen Fällen deutlich günstiger.“

Gerechtigkeit

Kanadas Außenministerin macht mit nur einem Tweet das Regime in Saudi-Arabien verrückt
Einfach mal klare Ansagen machen!

Das Miteinander zwischen Demokratien und Diktaturen ist ziemlich daneben. Wenn sich Staatschefs westlicher Demokratien mit Autokraten treffen, dann sagen sie immer, man müsste Menschenrechtsverletzungen klar ansprechen. Stattdessen gibt es meist Deals über neue Panzerlieferungen oder Wirtschaftsabkommen.

  • Der türkische Autokrat Recep Tayyip Erdogan zum Beispiel führt in Syrien Krieg mit Panzern aus deutscher Produktion, verfolgt Minderheiten, schließt kritische Zeitungen und TV-Sender. Deutschland und die EU schicken Geld, um Flüchtlinge abzufangen.
  • Und Ägyptens Diktator Abdel Fattah al-Sisi unterdrückt die Medien und Parteien, Hunderte Bürger verschwinden in Foltergefängnissen, kritische Blogger werden verfolgt. Deutschland baut lieber das größte Kraftwerk der Welt in den Wüstensand, Bundeskanzlerin Angela Merkel kam zum Spatenstich.