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...und wie es dieses Mal besser läuft.

"Hast du den Geschenke-Einkauf schon erledigt?" wirst du bald wieder andauernd gefragt werden. Und natürlich wirst du jedesmal ganz ruhig antworten: "Ja, klar, das Meiste habe ich seit Monaten zusammen."

Hast du aber natürlich nicht!

Das hat nämlich niemand – außer vielleicht deine superkorrekte Tante, die halt einfach nichts Besseres zu tun hat, als schon Anfang August Geschenkpapier online selbst zu designen. Normale Leute gehen zwei Tage vor Heiligabend Powershoppen. Und daran ist auch grundsätzlich nichts auszusetzen.

Der Haken: Geschenke können einiges über den Schenkenden und seine Beziehung zum Beschenkten verraten. Im letzten Moment einfach irgendwas zu kaufen, ist deshalb nicht nur nicht nett – es hat auch ganz schönes Konfliktpotenzial. Darum liefern wir hier die zehn häufigsten Schenk-Fails und wie du sie vermeidest.

1. Du dachtest du hättest noch Zeit

Im September ist Weihnachten noch ewig hin. Im Oktober auch. Im November sowieso. Aber dann überfallen dich wie aus dem Nichts die Feiertage. Was, schon so spät?! Du gerätst in Panik.

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Also wühlst du dich am nächsten Bahnhof durch die Touristenshops und kaufst dort wahllos die wenigen überteuerten Kleinigkeiten, die nicht das Wahrzeichen deiner Stadt tragen.

Besser: Obwohl du "echt noch eine Ewigkeit Zeit" hast, fängst du dieses Jahr schon im November (ja, genau: MITTEN IM SOMMER!) mit dem Suchen an. Bei den Leuten, für die du auch kurz vor den Feiertagen noch nichts hast, wühlst du dich – statt durch leere Geschäfte – lieber durch das Internet und kaufst dort etwas wirklich Passendes. Deine Schludrigkeit machst du mit Express-Versand-Aufschlag wieder wett.

2. Du willst ab jetzt weniger Geld für Geschenke ausgeben – das hast du nur leider niemandem erzählt

Der Moment, wenn deine Freundin dir die Designer-Uhr schenkt, die du dir schon immer gewünscht hast, und du ihr dein selbstgebasteltes Malbuch überreichst. Und dann sie so...

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Besser: Mach deiner Familie und deinem Freundeskreis rechtzeitig klar, dass es von dir dieses Jahr nichts gibt, das mehr als einen Monatslohn gekostet hat. Dasselbe gilt, falls du diesmal gar nichts schenken willst: laut und unmissverständlich bekanntgeben und am besten alle schwören lassen, dass sie sich ebenfalls an die Abmachung halten. Mehrmals, mit erhobener Hand. Oder schriftlich. Ja, am besten schriftlich.

3. Oder: Du bringst Menschen mit viel zu teuren Geschenken in Verlegenheit

Das gilt insbesondere dann, wenn du nicht in engster Beziehung zum Beschenkten stehst und also einschätzen kannst, wie er oder sie reagiert. Kaufe keine dicke Goldkette für diesen netten Kollegen, der dir das eine Mal mit dem Drucker geholfen hat! Auch wenn sie ihm total gut stehen würde.

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Besser: Achte darauf, dass dein Geschenk in den Beziehungsrahmen passt, den du mit deinem Gegenüber hast.

4. Du schenkst auffällige Deko-Stücke für die Wohnung

Ob Spiegel, Bilderrahmen, Poster, Teppiche, Duschvorhänge oder überdimensionierte Vasen – mit solchen Geschenken zwingst du deine Freunde, jedesmal deine geschmacklosen Wohnaccessoires aus dem dunklen Keller zu holen, wenn du in Zukunft bei ihnen vorbeikommst.

Besser: Wenn du beim Wohnungseinrichten helfen willst, kommen Gutscheine immer super an. Wenn bei den Leuten dann hässliche Lampen im Flur stehen, sind sie wenigstens selbst daran schuld.

5. Du hast keinen Plan, was du schenken sollst, und schenkst einfach irgendwas

Die Wohnungen deiner Freunde – wie so ziemlich alle Wohnungen der zivilisierten Welt – quellen über mit Zeug, das sie nicht wirklich brauchen oder schön finden. Da musst du nicht noch mehr Quatsch von derselben Sorte dazustellen und es "Geschenk" nennen.

Besser: Im Freundeskreis beraten und für etwas zusammenlegen, das wirklich gewünscht wird, zum Beispiel einen Beitrag zur nächsten Südamerika-Reise. Oder du verschenkst ein Plüsch-Einhorn – wenn die keiner kauft, werden die nämlich ganz arg traurig.

6. Du schenkst etwas, das nur du selbst toll findest

Zum Beispiel verkündest du deinem Freund strahlend, dass du in seinem Namen für die Rettung der Seegurken gespendet hast. Seegurken sind nämlich totaaal toll! Wenn die sich bedroht fühlen, bewerfen sie ihre Feinde mit ihren eigenen Innereien! Wie kann man das denn nicht süß finden?!

Dein Freund aber leider nur so...

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Besser: Über das Jahr hinweg zuhören und Notizen machen – sobald Weihnachten kommt, einfach Liste zücken und deine Lieben mit den Dingen überraschen können, die ihnen wirklich Freude machen.

7. Du überreichst dein Geschenk in der Einkaufstüte

Nichts sagt so laut "Is mir egal" wie ein vergessenes Preisschild oder das notdürftige Einwickeln eines eigentlich schönen Geschenkes in Backpapier, außer wenn du deine Gabe direkt in der Tüte des Ladens überreichst.

Besser: Etwas Extra-Zeit einplanen und gleich noch eine Karte mit persönlichem Text dazuschreiben. Immerhin geht es beim Schenken darum, die Verbindung zwischen dir und dem Beschenkten zu feiern. Da kannst du auch ein, zwei liebe Worte verlieren.

8. Du drückst mit deinem Geschenk indirekte Kritik aus

Weihnachten ist nicht die beste Gelegenheit, um dein Gegenüber an seine persönlichen Schwächen zu erinnern. Ganz egal also, wie oft deine Freundin davon redet, dass sie demnächst öfter Sport treiben will – Schenke! Ihr! Keine! Joggingschuhe!

Natürlich musst du auch nicht gleich ins andere Extrem pendeln, indem du sie mit dem weltgrößten Marzipanschwein überrascht. Aber vielleicht findest du ja etwas, das diese Fettnäpfchen – Wortspiel unbeabsichtigt – komplett umschifft?

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9. Du denkst zu praktisch

Ihr alter Staubsauger funktioniert nicht mehr? Egal. Vollkommen egal. Weihnachten ist nicht die Zeit für pragmatische Gedanken. Solange nicht ausdrücklich bestimmte Haushaltsgeräte gewünscht werden, überlegst du dir was anderes.

Isolierte Ausnahmen: Waffeleisen, Ice-Cream-Maschinen und Sandwich-Maker. Das sind nicht einfach nur Geschenke – das sind Geschenke des Himmels!

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10. Du willst ein ungeliebtes Geschenk heimlich weiterverschenken

Wenn du das Teil nicht willst, stehen die Chancen gut, dass der Nächste es auch nicht will. Zum Beispiel dieses praktisch ungelesene Buch, in dem noch die ursprüngliche Widmung an dich steht. Blöd, dass das erst nach dem Auspacken auffällt.

Oder du hast nicht genug darauf geachtet, in einem anderen Freundeskreis zu verschenken, und dann taucht der ursprüngliche Schenker plötzlich auf der Party auf. Dann hast du zwei Leute auf einen Streich verärgert.

Aber selbst, wenn das Ding kein Geschenk war, dafür aber schon für ein paar Jahre bei dir im Schank vor sich hin gestaubt hat, ist das gefährlich (wenn der Beschenkte schon mal bei dir war) und vor allen Dingen reichlich stillos.

Merke also: Re-gifting = Re-lass mal lieber.

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Wenn du diese Tipps beachtest, steht einem schönen, harmonischen Weihnachtsfest auch nichts mehr im Weg. Außer vielleicht deine passiv-aggressive Oma.

Aber gegen die haben wir auch kein Mittel.

Kundeninformationen

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