Die Lösung für alle, die ihr Gesicht nicht zeigen wollen

Das Gesicht ist egal, der Körper zählt – und wie man ihn angezogen hat. Kein Selfie ist mehr nötig, um sich zu zeigen, stattdessen posten gerade immer mehr Nutzer unter #chestfie ein Bild von Brust (Englisch: chest), Armen und Beinen. Die meisten Fotos zeigen Frauen, die im Schneidersitz auf dem Bett oder Boden sitzen – dazu wahlweise eine Tasse Tee, ein Blumenstrauß oder der Schein einer indirekten Lichtquelle.

Alle Fotos werden von oben gemacht, indem man die Hand mit dem Smartphone so über sich hält, dass das Bild endet, wenn der Kopf beginnt.

Im Slider: So sehen die Chestfies aus
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Die ideale Pose: Die freie Hand in den Schoß legen, dann lässt sich nicht nur die neue Jeans, das Spitzen-Top oder der kuschelige Herbstpulli präsentieren, sondern auch Armreifen, Ringe, Nagellack.

Das Gesicht ist also out. Und das, nachdem das Internet es allzu oft aushalten musste: als Duckface, mit geschürzten Lippen. Als Fishgape, leerer Blick und ein Mund, der nur einen Spalt breit geöffnet ist. Jetzt ist es also schick, sein Gesicht niemandem mehr zu zeigen.

Vier Situationen, in denen das Chestfie dein Instagram-Foto rettet:
  1. Du trägst heute ein geiles Outfit, aber dir hat gerade eine Taube auf den Kopf gemacht? No worries. Du kannst deine Klamotten trotzdem posten – einfach an der Stelle abschneiden, an der dein Hals in den Kopf übergeht. Erst danach kümmerst du dich um den Schiss auf deiner Frisur!
  2. Du bist gerade erst aufgestanden, hast verwuschelte Haare, eine Horror-Haut, die du für ein Foto Stunden nachbearbeiten müsstest – und willst deine Follower trotzdem wissen lassen, wie deine neue Schweden-Bettwäsche aussieht? Kuschel dich locker in die Decken zurück, lass ein Bein raushängen und ein paar Haare in dein Dekolleté fallen.
  3. Dein Foto wird von jemandem gebombt, der einfach nicht zu deinem Profil passt? Schneid seinen Kopf ab. Und wegen Gleichberechtigung: Schneid auch deinen Kopf ab.
  4. Du rauchst, aber niemand darf es erfahren? Schmök' dir eine, knips in dieser Stimmung gute Fotos, halt das Handy hoch, sehr hoch – und von deiner Kippe im Mundwinkel bekommt keiner was mit!


Tech

Die perfekte Alternative zu WhatsApp-Gruppenchats

WhatsApp ist super, aber auch nervig. Vor allem Gruppenchats: Familie, Freunde, Arbeitskollegen, Sportverein, Studienkollegen – für sämtliche Freundes- und Bekanntenkreise gibt es mittlerweile eine WhatsApp-Gruppe. Das ist praktisch, führt aber auch dazu, dass das Smartphone unentwegt leuchtet und man mit Nachrichten nur so bombardiert wird. Um diese Nachrichtenflut etwas zu entlasten, könntest du zukünftig die WhatsApp-Funktion "Broadcast" verwenden.