Taylor Swift nutzt ihre Karrierepause, um sich ein neues Image aufzubauen.

Wer halbwegs regelmäßig die Nachrichten aus Hollywood verfolgt, weiß: Taylor Swift hat ihre großangekündigte Auszeit vor allem genutzt, um sich einen neuen Stil zuzulegen: platinblonder Zausel-Bob, dunkelgeschminkte Lippen, Minikleid. So tauchte sie zuletzt beim Coachella-Festival in Kalifornien oder auch der Met Gala in New York auf. Es lag ein Hauch Kurt Cobain in der Luft - was umso bemerkenswerter ist, als Swifts Gute-Laune-Fünfzigerjahre-Stil oft als "fleischgewordene Tourismus-Werbung" abgetan wurde.

Doch offenbar hatte die 26-Jährige nicht selbst die Idee für den Wandel. Hinter dem neuen Look soll die Chefin der US-"Vogue" persönlich stehen: Anna Wintour. Wintour, die immer schon ein glückliches Händchen bei der Vermarktung von Promis auf ihrer Titelseite hatte (siehe die skandalträchtige Ausgabe mit Kim Kardashian West), wollte offenbar maximale Aufmerksamkeit für die Mai-Ausgabe, auf deren Cover Swift zu sehen ist.

"Wir wollten Taylor gerne einen neuen Look geben, sie ein bisschen zu einem Rock'n'Roll-Mädchen machen", sagte die Modefürstin in der "Today Show". Auf dem Cover kündigt sie die Popsängerin mit großen Worten an: "So haben Sie Taylor Swift noch nie gesehen."

Das Konzept ging offenbar auf. Modehefte, Blogs, Fans waren begeistert. Wintour brachte Swift gleich noch mal aufs Cover, für die Spezialausgabe anlässlich der von ihr veranstalteten Met Gala.

Doch Modeinsider stellen nun fest, dass Wintour nicht die ganze Ehre gebührt. Bei der Verwandlung der Taylor S. spiele die Designerin Mary Alice Haney aus Los Angeles eine entscheidende Rolle, schrieb unter anderem "Vanity Fair". Sie sei mit ihren Jumpsuits aus Spitze und asymmetrischen Kleidern eine große Inspiration für Swift.

Dieser Beitrag ist zuerst auf SPIEGEL ONLINE erschienen.


Gerechtigkeit

Liebe Männer: Hört bitte endlich auf, uns die Welt erklären zu wollen

"Wenn du wüsstest, dass", oder "Eigentlich ist es ja so, dass …" – vielen Frauen kommen diese Halbsätze vor allem deshalb bekannt vor, weil ein Mann damit unaufgefordert versucht hat ihnen die Welt zu erklären. Einfach, weil er es kann.