Bild: Šulová Kateřina/dpa
Nein, das steckt tatsächlich dahinter

Seit einigen Tagen geistert eine neue Fake News durch Facebook. Angeblich hat der Bundestag beschlossen, zum 1. Januar 2018 eine Steuer auf Tätowierungen einzuführen. Seiten für Tattoo-Kunst teilen die Info, der syrische Videokünstler Firas al-Shater hat die Info geteilt, Nutzer regen sich in Posts auf:

1/12
Allerdings: Die Meldung zur "Tattoosteuer" ist ein Fake. Nichts davon ist wahr.

Die Geschichte rotiert seit dem 26. Juli, ihr Ursprung ist die Seite 24aktuelles.com

Darum ist die Geschichte falsch:

  • Im Juli und August hat der Bundestag Sommerpause – es werden also seit 1. Juli gar keine Gesetze mehr beschlossen. Am letzten Abstimmungstag am 30. Juni wurde die Ehe für alle beschlossen, das nächste Mal kommen die Abgeordneten erst am 4. September wieder zusammen (siehe im Sitzungskalender).
  • Die Seite 24aktuelles.com gibt außerdem selbst zu, nur Mist zu schreiben. Am Ende der Homepage steht ein Hinweis, dass alles "nur Spaß" sei und von Nutzern erfunden wird.

Auch andere im Netz verbreitete Schlagzeilen von 24aktuelles.com sind ähnlich sinnfrei: Angeblich werden Neugeborenen künftig Mikrochips eingepflanzt und Cannabis wurde bereits bundesweit legalisiert. 

Auch das ist natürlich Quatsch. Und ziemlich gefährlich:


Fühlen

Endlich: Festivals für Menschen, die nur das Beste gewohnt sind
Von Luxuszelt und Sterne-Essen bis Yoga und Reitkurs

Das Wort "Musikfestival" ist gleichbedeutend mit lauter Musik, Partylaune, einem Wochenende voller Spaß und Feierei. Aber Festival heißt auch: Schlamm in den Schuhen, Schlamm im Schlafsack, Schlamm aus irgend einem Grund sogar auf der Zahnbürste; tagelang nichts anderes essen als Dosenravioli und nichts anderes tun als tanzen und schlafen; am Ende heimkommen und aussehen wie ein Urmensch – die Haare verfilzt, die Poren verstaubt, die Kleidung zerfetzt. 

Das kann man geil finden. Das kann man sogar sehr, sehr geil finden. Wie dieser junge Herr vom letztjährigen Hurricane Festival: