Bild: Fredrik von Erichsen/dpa

Der Name der (mittlerweile) Ex-Freundin, ein Arschgeweih oder das Ergebnis einer betrunkenen Nacht – manche Menschen wollen sich irgendwann dann doch von ihren Tätowierungen trennen. Und in Deutschland können sie das auch mit einer langwierigen Laserbehandlung machen lassen. Bislang kann eine solche Behandlung theoretisch jeder anbieten. Doch das soll sich jetzt ändern.

Womit begründet die Regierung die Neuregelung?

Eine Sprecherin des Bundesumweltministeriums sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe, dass die Lasergeräte für die Tattoo-Entfernung bislang "von jeder Person gewerblich eingesetzt werden" könnten – ohne eine besondere Qualifikation. Dabei gebe es bei den Anwendungen erhebliche gesundheitliche Risiken

Was passiert beim Tattoo-Lasern?

  • Der Laser lässt die Farbpigmente des Tattoos in feinste Partikel zerstäuben.
  • Diese werden nach und nach vom Körper abgebaut – viel schneller, als wenn das Tattoo im Laufe der Zeit verblassen würde.
  • Narben entstehen meist nicht.
  • Je nach Größe des Tattoos sind drei bis zehn Laser-Sitzungen nötig, zwischen denen einige Wochen Pause liegen müssen.
  • Die Entfernung kostet, je nach Aufwand, bis zu 2500 Euro.

Die Lücke solle deshalb nun geschlossen werden: Zukünftig sollen nur noch Fachärzte Tattoos mittels Laser entfernen dürfen. Das Ministerium hat hierzu eine Verordnung zur Modernisierung des Strahlenschutzrechts erarbeitet. "Denn auch wenn die Laseranwendung aus kosmetischen Gründen erfolgt, ist bei der Durchführung fachärztliche Expertise erforderlich", sagte die Sprecherin. 

Bis nur noch Fachkräfte Tattoos entfernen dürfen, werde es nach Angaben aus dem Umweltministerium noch etwa drei Jahre dauern – so lange gelte eine Übergangsfrist. (WAZ)

So läuft die Tattoo-Entfernung ab:

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Mit Material von dpa


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