Bild: Chance Yeh/Getty
Das war stylish: Von Millie "Eleven" Brown bis Michelle Obama

2016 war nicht alles schlecht, das haben wir zum Jahresende oft gehört. Aber was war gut? Hier kommt der Beweis: In Sachen Style hatten wir ganz großartigen Input dieses Jahr.

Hier sind neun Stilikonen, die uns inspiriert haben:
1. Michelle Obama und ihr feministisches Kleid.

An dieser Stelle kann eigentlich nur eine stehen: Michelle Obama. Die noch amtierende First Lady der USA hat nicht nur ein verdammt gutes Händchen, was ihre Garderobe betrifft. Sie findet auch häufig die richtigen Worte für pöbelnde Rechtspopulisten. "When they go low, we go high", sagte sie im Sommer auf dem Parteitag der Demokraten.

Besonders ihr Versace-Kleid wurde gefeiert. Das roséfarbene Metallkleid trug sie im Oktober anlässlich ihres letzten State Dinners mit dem damaligen italienischen Premierminister und dessen Frau. Eine Hommage an die Gäste – aber auch ein feministisches Statement: Das Kleid wie die Rüstung einer Amazone, die Designerin eine erfolgreiche Modeunternehmerin. (New York Times)


(Bild: Giphy )
2. Millie Brown alias Eleven aus "Stranger Things".
Millie Brown(Bild: Chance Yeh/Getty)

Der Hype um die Netflix-Serie "Stranger Things" war gigantisch und das auch zu Recht: Achtzigerjahre Mystery mit Winona Ryder und einer Truppe cooler Kids. Noch einen Tick cooler als alle war die nerdige Eleven, gespielt von Millie Bobby Brown. Mit nur zwölf Jahren hat Millie alles, was man als Zwölfjährige eigentlich nicht braucht: Magazincover, einen hippen Instagram-Account, Designerklamotten und einen Auftritt bei Jimmy Fallon. Und unsere Aufmerksamkeit. Denn kaum jemand (außer Demi Moore vielleicht) kann einen Armysuit tragen und damit nicht komplett lächerlich aussehen.

3. Jessica Dettinger und ihre nachhaltige Unisex-Mode
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Jessica Dettinger ist gegen Fast-Food-Fashion und feste Genderformen und für asymmetrische Entwürfe und Nachhaltigkeit. Nicht nur ihre Entwürfe unter ihrem Label "Form Of Interest" haben uns gefallen, sondern auch die Einstellung. Mehr zu Jessica findest du hier.

4. Ashley Grahams Plus-Size-Unterwäsche!
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Ashley Graham und ihre Kurven haben wir schon abgefeiert, was das Übergrößen-Model jedoch bei der Fashion Week in New York präsentierte, war eine Offenbarung: Dessous für Übergrößen, sexy Spitze statt schlabbriger Baumwolle.

5. A pros pos Unterwäsche: Das waren tolle Bilder von Lena Dunham.
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Kein Photoshop, kein Filter – sondern Frauen, wie sie wirklich sind in sexy BHs und Höschen. Lena Dunham wirbt für für das neuseeländischen Modelabel Lonely Label, das quasi die Antithese zu überinszenierten und sexualisierten Fotos ist. Das waren nicht nur hübsche Dessous für uns – sondern auch eine starke Message. Hier liest du, was Lena zu der Kampagne sagte.

6. Die Street Cred von Gosha Rubchinskiy.
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Ein bisschen Punk, ein bisschen provokant und auf jeden Fall nicht clean – so sehen die Designs des russischen Modemachers Gosha Rubchinskiy aus. Der 31-Jährige lässt sich für seine Styles von seinen Freunden um die 20 inspirieren. Das sind vor allem Skater, die ihren jugendlichen Zorn noch nicht verloren haben. Das ist authentisch – und auch ein bisschen cool. Hier liest du mehr zu Gosha.

7. Ein Statement setzen mit "Loux the Vintage Guru".
Und noch ein paar Selfies von oben.
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Wie gut man in einem Dreiteiler aussehen kann, zeigt uns Lourens Gebhardt, 34, aus Namibia. Der Wirtschaftsprüfer betreibt einen Blog, auf dem er alias "Loux the Vintage Guru" seine Outfits postet, die nicht nur weit weg vom Klischee sind, sondern auch wirklich dapper aussehen. Mit seinem besonderen Stil fiel Loux auch schon den Kritikern auf. Und: Seine Mode ist eine Hommage an die Unabhängigkeit seiner Vorfahren.

8. Queen B. mit Baseballschläger.

Schon klar, Beyoncé darf hier nicht fehlen. Die Sängerin hat mit ihrem Visual Album "Lemonade" wichtige und machtvolle Statements geliefert – egal ob es ums Thema Polizeigewalt gegen Schwarze oder starke Frauen ging. Ihr Style dabei? On point.

9. Paris Geller und ihr Ich-bin-jetzt-erwachsen-Look.
(Bild: Netflix)

Das "Gilmore Girls"-Revival war ja eher so meh (persönliche Meinung der Autorin), aber der Look von Paris Geller (aka Liza Weil): irgendwie schon gut. Eine Mischung aus Margot Tennenbaum und Alicia Florrick. Business aber nicht zu streng und nicht zu bodenständig.

In der Slideshow siehst du, wie die "Gilmore Girls"-Darsteller heute aussehen:
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Gerechtigkeit

Warum diese Menschen von Berlin nach Aleppo wandern wollen

Mit einem gemeinsamen Marsch von Berlin nach Aleppo wollen rund 120 Aktivisten auf das Leid der Menschen in Syrien hinweisen. Unterwegs sollen sie 3000 Menschen abwechselnd für einzelne Etappen den "Civil March" begleiten.

Die Gruppe besteht aus Menschenrechts- und Friedensaktivisten, engagierten Bürgern und auch einigen Syrern, die im Exil nicht länger tatenlos bleiben wollen. In etwa dreieinhalb Monaten will die Gruppe in Syrien ankommen. Ein anspruchsvolles Ziel. Doch darum geht es letztlich gar nicht: Mit der Aktion soll auf das Schicksal der Menschen in Aleppo erinnert werden.