Reduce, reuse, recycle.

Affiliate-Links. Was ist das?

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Früher wurden die Regale der Bekleidungsgeschäfte alle sechs Monate mit einer neuen Kollektion gefüllt. Heute aktualisieren Fast-Fashion-Riesen ihre Websites im gefühlten Minutentakt mit neuen Produkten. Beim Konsumenten entsteht das Gefühl, nicht up to date zu sein, etwas zu verpassen. Wie gut, dass für ein paar Euro ein neues T-Shirt für die Party am Freitag erworben werden kann. Wenn es danach nie wieder getragen wird, egal, war ja billig. Wir tragen unsere Kleidung kürzer, schätzen sie weniger wert, während irgendwo auf dieser Welt schon das nächste Teil aus umweltbelastenden Polyesterfasern für uns hergestellt wird.

Mittlerweile sind in immer mehr großen Modegeschäften Recycling-Container zu sehen. Wer seine Altkleider dort entsorgt, kann sich nicht sicher sein, dass aus ihnen tatsächlich neue T-Shirts, Hosen oder Schuhe entstehen. Wenn doch, spart der Prozess des Recyclings (Kleidung einsammeln, sortieren, schreddern, auftrennen, nähen, färben und zurück in die Geschäfte bringen) im Gegensatz zur herkömmlichen Herstellung von Kleidung allerdings eine Menge Wasser, Chemie und Energie – und damit auch weniger Treibhausgase.

Nicht nur aus wiederverwendeten Polyesterfasern, sondern auch aus benutzten PET-Flaschen lässt sich nachhaltige Recycling-Mode machen. 14 Teile, die das beweisen: 

1. Dieses zu 100 Prozent recycelte 🛒Longsleeve-Shirt von Patagonia besteht aus 4,8 Plastikflaschen und 100 Gramm Stoffabfällen.

2. Den klassischen 🛒Kånken-Rucksack von Fjällräven gibt es auch in einer Spezial-Version: Der Re-Kånken ist aus Polyester gefertigt, das vollständig aus recycelten Plastikflaschen gewonnen wurde. Und sollte er einmal ausgedient haben, kann er erneut recycelt werden.

3. Dieser wasserabweisende 🛒Windbreaker von Thokkthokk passt zu allem, besteht zu 100 Prozent aus recyceltem Polyester und wurde fair hergestellt.

4. Die Neunziger sind zurück! Diese 🛒Trainingshose von Adidas ist aus glänzendem Trikotmaterial, das ganz und gar aus wiederverwendetem Polyester gemacht wurde.

5. Auch Mango hat sich an nachhaltiger Mode versucht: Dieser 🛒Herren-Strickpullover ist zu einem großen Teil aus recycelter Baumwolle und recyceltem Polyester.

6. Gleich mehrere wiederverwertete Materialien stecken in diesem funktionalen 🛒Rucksack vom Outdoor-Label Vaude.

7. Diese 🛒Mütze von Patagonia besteht zu 96 Prozent aus warmem und hautfreundlichem Recycling-Polyester und zu 4 Prozent aus Elasthan.

8. Auch dieser wetterfeste 🛒Windbreaker vom Kölner Label Armedangels wurde aus recyceltem Polyester gemacht.

9. Die Outdoor-Marke Pyua aus Kiel verwendet ausschließlich wiederverwendete und wiederverwendbare Materialien. So auch bei 🛒diesem T-Shirt, das in Europa hergestellt wurde.

10. 17 ehemalige PET-Flaschen sind nun diese wasserabweisende 🛒Bauchtasche von pinqponq.

11. Dieser 🛒Sport-BH von Adidas gibt mittleren Halt und wurde zu 83 Prozent aus wiederverwertetem Polyester gemacht.

12. 45 Prozent recyceltes Polyester stecken in diesem schicken 🛒Sweater von G-Star Raw, den es in verschiedenen Farben gibt.

13. Zu immerhin 22 Prozent besteht diese 🛒Jogginghose von Reebok aus recyceltem Polyester, der Rest ist Baumwolle.

14. Das Label Johnny Urban sitzt im Hamburger Schanzenviertel. 🛒Dieser Rucksack ist wasserabweisend, hat ein Laptopfach und wurde komplett aus PET-Flaschen hergestellt.


Gerechtigkeit

Diese Ausstellung zeigt, wie die neue Rechte das Internet erobern konnte

Ein bekiffter Tesla-Gründer, ein Frosch und der ehemalige Trumpberater Steve Bannon in einem Raum – was klingt wie der Anfang eines seltsamen Witzes, findet in der Ausstellung "Der Alt-Right-Komplex" zusammen, die seit vergangenem Freitag in Dortmund stattfindet. 

Denn sie alle sind Vorbilder für eine junge, radikale rechte Bewegung, die sich vor allem im Netz tummelt. Viele Anhänger sind männlich, internetaffin – und offen rassistisch oder rechtsextrem.