Bild: Hypnos
Guten Abend, gute Nacht.

Stell dir vor, du könntest auf der Stelle die Kapuze deines Pullis aufblasen. Nach Sekunden den Kopf in das Kissen fallen lassen, das daraus entsteht und das sich aus ein bisschen weichem Plastik und Stoff zusammensetzt. Stell dir vor, dann könntest du schlafen. Während du auf der Toilette sitzt und am Kreuzworträtsel verzweifelst. In der Vorlesung, in der Bahn, während der Mittagspause. Und stell dir vor, du müsstest deinen Kopf dafür nicht mehr gegen die Badezimmerwand, die Stuhllehne oder die vibrierende Bahnscheibe drücken.

Der Pulli, der dir das ermöglicht, wurde gerade erfunden:

Die Idee für diesen Pulli hatte der Amerikaner Josh Woodle, der eigentlich an Filmsets arbeitet, deswegen viel unterwegs ist und nur selten zum Schlafen kommt.

(Bild: Hypnos)
In die Kapuze des Pullovers wird ein aufblasbares Kissen eingearbeitet.(Bild: Hypnos)

Woodle sammelte über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter Geld, um die Produktion des Pullovers finanzieren zu können. "Hypnos" taufte er ihn. Sein Ziel: Bis zum 11. Januar sollten 30.000 Dollar (etwa 28.000 Euro) zusammenkommen.

Schlafen kann so schön sein, wenn man 45 Euro für diesen Pullover übrig hat.(Bild: Hypnos)

Mittlerweile, und die Kampagne ist noch nicht beendet, haben so viele Menschen Geld für die Idee gespendet, dass Josh Woodle – bis jetzt – mit 108.000 Dollar (etwa 100.000 Euro) Projekthilfe rechnen kann.

Auf Instagram und YouTube lässt sich verfolgen, dass die Nähmaschinen schon klargemacht werden, damit die Produktion der Hoodies bald starten kann.

Einer der in mehreren Farben erhältlichen Schlafpullis kostet übrigens um die 45 Euro. Es habe zwei Jahre gedauert, sich auszudenken, wie genau das Kissen in der Kapuze aussehen müsse, heißt es in dem Video zum Oberteil. Besonders kompliziert sei es gewesen, die Kapuze so zu konzipieren, dass sie in "erschlafftem" Zustand ganz normal aussieht – und nicht so, als hättest du dein Bett dabei.

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