...und andere lieber den Mittelfinger hochhalten.

Seit einigen Tagen ärgert sich das Netz über die "One Finger Challenge". Oder geilt sich daran auf. Denn das Hauptziel dieser Herausforderung: möglichst nackt sein ohne nackt zu sein.

Bei der Challenge soll der Finger einer Hand so vor den nackten Körper gehalten werden, dass sowohl Brüste wie Schambereich verdeckt werden. Mit der anderen Hand hält man das Handy zum Fotoschießen.

Und klar, wie so oft bei Selfies, posiert man vor einem Spiegel. Damit der Trick klappt, muss der Finger so im Winkel gehalten werden, dass er die Burstwarzen zensiert – und das Spiegelbild gleichzeitig alles untenrum bedeckt. Auf Instagram und Twitter sind die Fotos vor allem unter #OneFingerChallenge zu finden.

So sehen die Selfies aus – die Bilder zum Klicken:
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Begonnen hat alles mit dem japanischen Hentai-Zeichner Sky Freedom.

Er hat dieses Bild gemalt:

Die YouTuberin Aimee Davison hat die Zeichnung entdeckt und nachgemacht. Klar, sie will Klicks für ihren Blog.

Und wenn für jeden längst "Ich Selfie, also bin ich" gilt, muss halt eine neue Steigerung her:

Vorsichtig betrachtet: Hinter der Challenge steckt Zensurkritik. Vor allem Facebook und Instagram erlauben keine sichtbaren Brüste – haben aber gleichzeitig kein Problem mit nackten Männeroberkörpern. Längst gab es in den Netzwerken Aktionen wie #FreeTheNippel für einen natürlicheren Umgang mit weiblicher Nacktheit.

Schaut man sich allerdings die Challenge-Selfies an, bleibt außer Zurschaustellen nicht viel übrig. Es ist nur die neuste Spielerei der Selfie-Kings und -Queens. Wenn ein Statement, dann wahrscheinlich das hier: Ich bin heiß!

Das gefällt nicht allen – und längst ist der Hashtag gekapert. Statt nackter Haut antworten Nutzer auf die "One Finger Challenge" mit einem ausgestreckten Mittelfinger. Oder mit Nasepopeln, Katzenpornos und Hasspredigern.

Das sind die Fotos der Challenge-Gegner:
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Was denkst du über die "One Finger Challenge"?

Today

Lutz Bachmann darf wieder führen – zumindest bei Pegida

Anfang November hatte Lutz Bachmann von der Stadt Dresden ein Pegida-Verbot erhalten. Dem Pegida-Chef war untersagt worden, die islamfeindlichen Demonstrationen ab sofort als Versammlungsleiter zu organisieren. Auch sein Vize Siegfried Däbritz war gesperrt worden. (bento I)

Dagegen sind Bachmann und Däbritz im Eilverfahren vorgegangen. Und haben nun recht bekommen. Das Dresdner Verwaltungsgericht entschied am Donnerstag, Bachmann stattzugeben ("Sächsische Zeitung"). Bachmann darf also wieder führen.